Colitis ulcerosa
Aktuelles

Dickdarm: Colitis ulcerosa

Interessante Ratschläge + Tipps

Hier werde ich alle Ihre "alternativen" Ratschläge sammeln und vorstellen, die ich in meinem Bekanntenkreis und aus dem Internet zusammentragen kann. Und da kommt schon einiges zusammen. So wird auf meine Colitis-Page pro Tag etwa 100 mal zugegriffen und jede Woche erreichen mich rund zwanzig E-Mails mit Anfragen, Vorschlägen und Reaktionen zu diesem Thema. 

Sicherheitshalber muss ich bemerken, dass ich weder Arzt noch Therapeut bin und daher auch keine wie immer geartete Verantwortung übernehme. Ich stehe auch bei keiner der unten genannten Firmen unter Vertrag; sicher kennt man mich dort nicht einmal. 

Aber ich habe mich zu dieser Rubrik entschlossen, seitdem sich die Briefe mit guten Ratschlägen häufen und ich gebeten werde, das Wissen doch im Internet vielen Menschen zugänglich zu machen. Was hiermit geschieht.

 
 

Inhaltsverzeichnis Ihrer Mitteilungen:


AEGIS Aktives Eigenes Gesundes ImmunSystem
Aloe Vera Berry Nectar
Aloe Vera noch ein weiteres Mal

Aloe Vera  Pure Juice
Amalgam in den Plomben - raus damit!
Arzt in Traisenkirchen vorn Alfred Srnetz
Aspartam - Gift in Coke und Konsorten!

Baking Soda (Backpulver)
Blutgruppenzugehörigkeit sollte auf die Ernährung wirken
Boswellia serrata  von Manfred Tadema
Boswellia serrata - zur Klarstellung
Boswellia serrata - von Josef B.

Boswellia serrata - mehrfach angereichert  

Buch: "Vitalkur für den Darm"
Buch: "Verdauungsprobleme"

Bühler Elisabeth: Naturheilpraxis in der Schweiz
Bund für Gesundheit

Colibiogen
Colina
Calprotectin Stuhltest  


E-Nummern in unseren Nahrungsmitteln
Einläufe mit dem eigenen Urin können Schub stoppen!
Entzündungen und der Zusammenhang mit der Ernährung (englisch!)  

Fetthenne (sedum telphium)

Gedanken zur CU von Claus Rothenbücher
Gefährliche Inhaltsstoffe Hinweis von Matthias Goldhammer
Gentest zur rechtzeitigen Erkennung von Krebs 

Gesunder Geist in einem gesunden Körper  

H15 mehrfach angereichert  
H15 von Gabi Pütz

H15 Ayurmedica von Rainer Harz
H15 Eigenschaften 
H15 Reaktion
Heidelbeeren (Blaubeeren)
Heilsaftfastenkur und Farbentherapie
Hyperthermie heilt durch erhöhte Körpertemperatur

Indischer Weihrauch (Boswellia serrata)



Jogurt (probiotisch) zum Selbermachen

Kleie - ein altes Hausmittel    

Laktose-Intoleranz und das Reizdarmsyndrom 
Lecithin-Mangel und Colitis ulcerosa 


M.A.H.E. Kräuterextrakt  - Bericht einer Mutter
MoraTherapie

Parasitologe und Ichthyologe

Reizdarmsyndrom

Sallaki - Wer kennt es?
Selbsthilfegruppe im Raum  D 417..    Viersen
Selbsthilfegruppe im Raum  Ulm


Tabelle zur Gesundung von Geist und Körper  

Tee einer Akupunktur-Ärztin aus China
Tee - 3 Vorschläge von Giovanni Mele
Tee - Rotbusch

Urin-Behandlung mit dem eigenen Harn + solche Einläufe können einen Schub stoppen! 

Vegetarismus 
Vitamine - ausführliche Informationen   

ViaBiona


Weihrauchpulver mehrfach angereichert  

Weihrauchtabletten
Weizenkleie   


Yogalehrer   

Zahnplomben aus Amalgam ersetzen lassen!
Zahnreparatur Prothesen, Implantate, Rundum-Service in Wien

 

Nicht vorenthalten möchte ich einem netten Brief, der mich heute, am 30. März 2008, erreicht. Ich freue mich natürlich über jeden Fortschritt an Genesung und über jedes Lob, das meine bescheidenen Seiten im WEB betrifft.

In diesem Sinne an alle, die mir schreiben: Danke!
 

Lieber Helmut, 

ich hatte schon lange geplant, Dir von meinen Erfolgen was die CU betrifft, zu schreiben.

Es sind ja nun fast 1 ½  Jahre her, dass ich aus dem Krankenhaus raus bin. Und die Behandlungen scheinen Wirkung erzielt haben. Meine letzte Spiegelung, die im Herbst 2007 stattfand, zeigte nur noch minimale Zeichen einer ganz leichten Entzündung. Ich denke, das  ist nicht nur der medikamentösen Behandlung, sondern auch den vielen hilfreichen Hinweise auf Deiner Homepage zu verdanken. Ich hoffe nun, dass der eingeschlagene Weg weiter so positiv verläuft.

Den Bericht von Deiner Mail habe ich mit großem Interesse gelesen. Es scheint ja ein absoluter Durchbruch zu sein, der vielen Schwererkrankten Grund zur Hoffnung geben kann.  

Ich möchte mich für heute verabschieden. Mach weiter so, lieber Helmut. Was Du mit Deiner Seite aufgebaut hast, ist absolut super. 

Herzliche Grüße 

Bernd Seifert

 

Hier also Ihre Tipps kunterbunt gemischt

 

 

Wohin mit angebrochenen Medikamentenpackungen?

 

 

Zu diesem Thema schreibt mir Martina Büscher:

 

Hallo,

 

ich habe mir, in Hinblick auf die kommenden Rezeptkosten für das Jahr 2004, einige Gedanken gemacht. Da ich selbst wahrscheinlich monatlich eine Rezeptgebühr von ca. 30 bis 50 € in den Apotheken lassen muss, wäre es doch sinnvoll, dass jeder, der angebrochene Medikamenten-packungen, die er nicht mehr braucht (Salofalk, Azulfidine, Dekortin, Claversal, Zytrim, Imurek ...) :

 

a) zum Tausch (gegen ein anderes CU/MC Medikament) oder

b) umsonst anbietet, bevor sie im Müll landen.

 

Bevor man die teuren Sachen verschimmeln lässt, könnte doch jemand anders davon profitieren!
Und man könnte auf diese Weise eine Menge Geld sparen. Wie finden Sie die Idee?

Liebe Grüße!  Martina

 

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Liebe Martina!

Vielen Dank für deine ausgezeichnete Idee! Wie du siehst, habe ich sie sofort ins Netz gestellt und hoffe nur noch, dass viele Menschen davon Gebrauch machen!

Wer also angebrochene - nicht abgelaufene ....

 

Schade! Wie ich soeben erfahre, ist diese Art von Medikamententausch nicht ganz legal. Daher stelle ich diese Idee, bevor sie noch so richtig gegriffen hat, wieder ein und bedanke mich bei Sabine A., die mich auf etwaige Schwierigkeiten, die mir als Homepagebetreiber daraus erwachsen könnten, hingewiesen hat.

 

Liebe Grüße! Helmut

 

 

 

Johannes - er leidet selbst an Colitis ulcerosa - schickt mir heute folgenden Bericht über eine interessante Studie. Ich stelle diese E-mail einmal kommentarlos hier ab.

 

Professor Wolfgang Stremmel: Lipide fehlen den Patienten als Schmiermittel im Darm und die Darmwand wird von Bakterien angegriffen

Studie soll klären, ob Lecithin-Mangel zu Colitis ulcerosa führt

Heidelberg (bd). Ist Lecithinmangel im Dünndarm bei Colitis ulcerosa die Ursache dafür, daß der Schleimhautschutz im Darm nicht mehr gewährleistet ist, folglich Kolonbakterien die Darmwand angreifen können, und es deshalb zu Entzündungen und Ulzera kommt? Untersuchungen an der Gastroenterologischen Abteilung der Medizinischen Universitätsklinik in Heidelberg deuten darauf hin.

Wie Professor Wolfgang Stremmel aus Heidelberg beim dortigen Crohn-Colitis-Tag der Deutschen Morbus Crohn/Colitis ulcerosa Vereinigung e.V. und der Unversitätsklinik in Heidelberg berichtet hat, soll diese Hypothese in einer randomisierten placebokontrollierten Doppelblindstudie bei Patienten mit Colitis ulcerosa oder mit Pouchitis überprüft werden.

Ein hierfür entwickeltes Lecithinpräparat, welches gezielt im Dünndarm freigesetzt wird und die Schleimhautzusammensetzung im Kolon verbessern soll, wird zusätzlich zur Grundtherapie mit 5 Aminosalizylsäure plus Antibiotikatherapie appliziert und die Therapie-Ergebnisse mit denen bei Kontrollpatienten verglichen. In die Studie sollen 60 Patienten mit akutem Schub bei Colitis ulcerosa oder Pouchitis aufgenommen werden unter der Voraussetzung, daß sie kein Cortison erhalten.

Der Studie seien Analysen des Darmschleims vorangegangen, wonach dessen Lipide zu 90 Prozent aus Phosphatidylcholin - das ist Lecithin - bestünden. Lecithin werde zum einen in der Leber produziert und in den Gastrointestinaltrakt abgegeben, zum anderen in den Darmzellen selbst.

Im Tierexperiment konnte demonstriert werden, daß über die Hälfte der gesamten Lecithin-Sekretion im Körper im Dünndarm sezerniert und in den Dickdarm abgegeben wird. Zudem wurden Schleimhautpräparate von gesunden Probanden und solchen mit Colitis ulcerosa oder Pouchitis untersucht. Dabei hat sich nach Angaben von Stremmel ergeben, daß die Lecithin-Konzentration im Dünndarm der Patienten erheblich erniedrigt war. Die Folge, so Stremmel: "Der Schleim dünnt sich aus, weil das Lecithin als Schmiermittel fehlt, die Schleimbarriere entfällt, die Darmwand kann von Bakterien angegriffen werden".

Der gleiche Defekt in der Lecithinproduktion könnte nach seinen Angaben auch Ursache der Pouchitis sein, die nach der Kolonentfernung bei Colitis ulcerosa bei einem Drittel der Patienten gesehen wird. Diese Hypothese als ein möglicher Aspekt in der Pathogenese der Colitis ulcerosa soll nun in der ersten Heidelberger Therapiestudie überprüft werden. Es gebe zudem Hinweise darauf, daß die Lecithinproduktion auch bei Morbus Crohn vermindert sei, sagte Stremmel.


Die chronisch entzündlichen Darmerkrankungen Colitis ulcerosa und Morbus Crohn betreffen in hohem Maße Menschen im jugendlichen und mittleren Lebensalter mit steigender Frequenz (Prävalenz zusammen bis 2%). Der chronische Verlauf mit akuten entzündlichen Schüben sowie zahlreichen Komplikationen (Fistel- und Abszessbildungen, Stenosen, Blutungen, Funktionsverlust des Dickdarmepithels, extraintestinale Manifestationen) kennzeichnen den natürlichen Verlauf dieser Erkrankungen. Insbesondere bei Colitis ulcerosa besteht nach langjährigem Verlauf ein erhöhtes Risiko für die Entstehung eines Dickdarmkarzinoms. Trotz intensiver Forschungsarbeiten ist es bisher nicht gelungen, die Ursache dieser Erkrankungen festzustellen. Deshalb existiert auch nur eine symptomatische, nicht ursachenspezifische Therapie, welche häufig nicht die gewünschten Erfolge bringt.

Die Colitis ulcerosa zeigt eine kontinuierliche Ausbreitung, die immer im Rektum beginnt und gegebenenfalls das ganze Colon betreffen kann (Pancolitis ulcerosa). Es kommt zur oberflächlichen Entzündung der Darmschleimhaut (Mukosa), die zu Erosionen und Ulcerationen führen kann und häufig mit Blutungen einhergeht. Die Oberfläche der Mukosa wird reduziert und schließlich kann ein fahrradschlauchartig atrophisches Colon entstehen. Nach langjährigem Verlauf besteht die Gefahr der Entwicklung eines Colonkarzinoms.

Zum Schutz vor Entzündungen durch die ortsständige bakterielle Flora haftet der Colonschleimhaut eine festanliegende Schleimschicht an, die den direkten Kontakt der Mukosazellen mit Toxinen und Bakterien wirkungsvoll verhindert. Ein Hauptbestandteil dieses Schleims ist Phosphatidylcholin (Lecithin), welches den Schleim festigt und somit zur Etablierung einer wirkungsvollen mukosalen Schleimbarriere beiträgt.

In eigenen Untersuchungen konnten wir nachweisen, dass Phosphatidylcholin aktiv in den intestinalen Schleim sezerniert werden kann. Erstaunlicherweise findet dies vor allem im Ileum und viel weniger im Colon selbst statt. Die ileale Lecithinsekretion ist quantitativ vergleichbar mit der Phosphatidylcholinabgabe der Leberzellen in die Galle. Der zunächst locker aufsitzende, Lecithin enthaltende Schleim wird nach der Resorption der Gallensäuren im terminalen Ileum fest an die Mukosazelloberfläche herangezogen und wandert so kontinuierlich als Schutzfilm distalwärts ins Colon bis hin zum Rektum.
Die Konzentration des Phosphatidylcholins im rektalen Schleim ist bei Colitis ulcerosa Patienten signifikant reduziert im Vergleich zu dem Schleim von Patienten mit Morbus Crohn und gesunden Individuen. Daraus schließen wir, dass die Phosphatidylcholinsekretion in den intestinalen Mukus bei Colitis ulcerosa erheblich gestört ist. Somit ist erklärbar, dass die Schleimbarriere gestört wird und Toxine sowie Bakterien die Darmwand angreifen können und eine Colitis erzeugen. Da der Schleimfilm zum Rektum hin dünner wird und damit auch weniger Lecithin enthält, ist erklärbar, dass die Colitis dort beginnt und je nach Schwere der individuellen Lecithinsekretionsstörung sich kontinuierlich ileumwärts im Colon ausdehnt.

Aufgrund dieser Überlegungen erarbeiteten wir das therapeutische Konzept, dass die lokale Applikation von Lecithin zu einem verstärkten Schleimhautschutz im Colon führen müsste und somit eine Colitis bessern könnte. Da oral verabreichtes Lecithin ebenso wie bilär sezerniertes Lecithin nach Spaltung durch die Phospholipasen des Pankreas fast vollständig resorbiert wird, entwickelten wir eine Lecithinpräparation die mikroverkapselt erst im distalen Ileum Phosphatidylcholin als Wirksubstanz freisetzt.

 

Zur Prüfung dieses therapeutischen Konzeptes verabreichen wir derzeit in mehreren randomisierten, doppelblind angelegten, placebokontrollierten Wirksamkeitsstudien dieses retardiert freigesetzte Lecithin. In einer ersten Studie bei Patienten mit chronisch aktiver Colitis konnten wir zeigen, dass das retardierte Phosphatidylcholin tatsächlich wirksam ist. Bei allen analysierten Patienten ging die Stuhlfrequenz zurück, die meisten zeigten eine deutliche Zunahme der Stuhlkonsistenz bis hin zu festem Stuhlgang, Blutbeimengungen gingen zurück und verschwanden fast bei allen Patienten. Auch endoskopisch kam es zu einer deutlichen Besserung der entzündlichen Veränderungen im Colon. Dies ging einher mit einer bedeutenden Besserung des Allgemeinbefindens der Patienten; Nebenwirkungen sind, wie zu erwarten, bei keinem Patienten zu beobachten gewesen.

Es soll betont werden, dass im Rahmen der durchgeführten Studien keine immunsuppressive Therapie oder Cortison in der Behandlung eingesetzt wurde. Wir hoffen, mit diesem neuen therapeutischen Prinzip einen Beitrag zur Behandlung dieser chronischen Darmentzündung zu leisten.

Studienaufruf

Derzeit werden an unserer Klinik folgende Studien mit Lecithin durchgeführt:

1) Patienten mit chronisch aktiver Colitis ulcerosa und steroidabhängigem Verlauf
Ziel: Reduktion bzw. Absetzen von Cortison unter Therapie mit Lecithin.

2) Patienten mit Pancolitis ulcerosa ohne Einnahme von Steroiden
Ziel: Dosisfindungsstudie mit Lecithin.

3) Patienten mit Colitis ulcerosa, die sich in Remission befinden
Ziel: Stellenwert von Lecithin in der Rezidivprophylaxe bei Colitis ulcerosa herauszufinden.

Für die derzeit laufenden Lecithin-Studien suchen wir noch Patienten mit Colitis ulcerosa. Falls Sie Interesse an der Teilnahme an einer unserer Lecithin-Studien haben, so setzen Sie sich bitte mit uns in Kontakt.

Unsere Tel.Nr. lautet:

Tel. +49-6221-56-0 und mit Dr. Karner verbinden lassen.

+49-6221/5638891 Dr. C. Veltkamp
oder
+49-6221/568701 Frau Wenig, Sekretariat von Herrn Prof. Stremmel

Studienleiter:
Prof. Dr. Wolfgang Stremmel
Abteilung Innere Medizin IV
Medizinische Klinik und Poliklinik
Universitätsklinikum Heidelberg
Bergheimer Str. 58
69115 Heidelberg

Tel.: +49-6221/56-8701,
Fax.: +49-6221/56-4116

E-mail: wolfgang_stremmel@med.uni-heidelberg.de


 

 

Lieber Johannes! Vielen Dank für Deinen Bericht.
Liebe Grüße aus Wien!  Helmut

 

 

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Kleie - ein altes Hausmittel

 

Für den kranken Darm habe ich von einen 87-jährigen Mediziner ein altes Hausmittel erfahren: Die Weizenkleie. Er meinte: "Alle Menschen mit Darmstörungen - und das sind heute schon sehr viele - sollten unbedingt wieder regelmäßig Weizenkleie zu sich nehmen." Diese Kleie war früher automatisch in allen Weizenprodukten enthalten.

 

Colitis: Weizenkleie, Packung

Weizenkleie: ein Löffel voll

 

Die heutige Mehlerzeugung bringt es mit sich, dass Schalenstoffe des Kornes einfach weggeworfen (im günstigsten Fall zur Schweinemast verwendet) werden. Gegessen wird der weiße Mehlanteil. Und das ist schlecht und schadet dem Darm. Man kann jedoch diese Schalenanteile dem Körper wieder zuführen. Zahlreiche Firmen verkaufen Weizenkleie in verschiedenen Packungsgrößen und Formen. Ein guter Einstieg sieht so aus.

Ich nehme etwa 30 Minuten vor jeder Mahlzeit einen Kaffeelöffel davon in Saft, Tee oder Suppe. Man sollte nur darauf achten, dass man danach ordentlich Flüssigkeit zu sich nimmt. (Über den Tag verteilt mindestens 2 bis 3 Liter in Form von Tee, Mineralwasser usw.)

"Auch jeder Gesunde sollte wenigstens einmal pro Tag einen solchen kleinen Löffel voll Kleie zu sich nehmen", meinte mein alter Doktor, den ich im Frühjahr 2003 eine Woche lang jeden Tag aufgesucht habe und der mir viel Interessantes erzählt hat.

Helmut Schida, Wien                                                                                                E-Mail

 

 

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Ingrid B. schreibt mir

Lieber Helmut,

ich habe hier eine ganz wichtige Seite entdeckt, die ich vielen Menschen zukommen lassen möchte:
sie behandelt das große Geschäft mit der Impfung und den vielen Folgeschäden, die aber nicht auf die Impfungen zurückgeführt werden.... Oder ist es vielleicht besser nicht hinter die Kulissen der Pharmaindustrie zu schauen??

Da du ja über eine solche Plattform verfügst, bitte ich dich, den folgenden URL einzufügen und auf seine Wichtigkeit extra zu verweisen. Hier die Adresse:

Homepage:  http://www.aegis.at/

 

Liebe Ingrid! Herzlichen Dank für deine Information, die ich gerne hier weitergebe.
Liebe Grüße!

Der Helmut

 

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Ludmilla K. schreibt mir:

 

Sehr geehrter Herr Schida ! 

Ich war schon sehr oft und lange Besucherin Ihrer Hompage. Der Grund ist, dass mein Sohn seit ca. 8 Jahren an CU leidet (litt).  

Hier eine Beschreibung seines Leidensweges: In den ersten Jahren seiner Krankheit kamen die Schübe ca. alle zwei Jahre, in den letzten Jahren kamen diese in kürzeren Abständen. Von der Schulmedizin wurde PENTASA verordnet, trotzdem war es ihm nicht möglich, zur Arbeit zu gehen, häufige und längere Krankenstände waren die Folge. Beschwerdefreiheit trat erst nach längerer Behandlungszeit ein. 

Vor ca. 1 1/2 Jahren war es besonders schlimm, er hatte neben den häufigen blutigen Durchfällen, Fieber, Bauchkrämpfe, Kreuzschmerzen, konnte sich  nicht mehr schmerzfrei bewegen. In dieser Zeit fühlte er sich wie 90 Jahre alt! Vom Hausarzt wurde PENTASA verschrieben. Da dies keine Besserung seines Zustandes bewirkte, musste er sich ins Krankenhaus begeben. Dort wurde ihm sofort CORTISON gegeben, was die akuten Beschwerden zum Verschwinden brachte. Nun musste er sich auf eine längere Einnahme von CORTISON einstellen. Anfangs 75 mg auf ca. 3 Monate, dann 50 mg, nach ungefähr 2 Monaten soll es wieder reduziert werden. Leider wurde er im Krankenhaus nicht darauf aufmerksam gemacht, dass die Einnahme von CORTISON  Diabetes hervorrufen könnte. Eines Tages aber musste er untrügliche Anzeichen von Diabetes feststellen: außergewöhnliches Durstgefühl und starke Sehstörungen. Der Hausarzt stellte stark erhöhte Zuckerwerte  (630) fest.  

So, nun war er plötzlich auch noch Diabetiker! Ich denke, ein jeder weiß, wie beschwerlich das Leben eines Diabetikers ist. Ist CU nicht schon schlimm genug? Die Probleme mit der Ernährung, das tägliche Messen und Spritzen, die Spätfolgen, auf die man aufmerksam gemacht wird - eine schlimme Vorstellung, dass man für den Rest des Lebens auch noch mit dieser Krankheit belastet ist !

Es kam aber glücklicherweise anders, denn als er das CORTISON absetzen konnte, normalisierte sich auch der Zucker wieder. 

Immer wieder hatte ich meinem Sohn geraten, sich für alternative Medizin zu interessieren, da die Schulmedizin bei dieser Krankheit ratlos ist und nur die Beschwerden behandelt werden, nicht aber die Ursache dieser Krankheit.

In der Gewissheit, dass man selbst etwas tun muss, versuchte er nun einiges auf dem Gebiet der Alternativmedizin. So kam er eines Tages zu einem Bioenergetiker in die Steiermark. Von diesem wurde ihm empfohlen, einen bestimmten Kräutersaft einzunehmen.  

Seit mein Sohn diesen Saft (täglich ein Stamperl auf nüchternen Magen) einnimmt, fühlt er sich geheilt! Es hat keine Blähungen mehr, der Stuhl ist völlig normal, wie schon lange nicht mehr. Er fühlt sich gesund! 

Als er vor kurzem 3 Tage auf Urlaub fuhr und den Saft zu Hause vergessen hatte, merkte er sofort, dass sich sein Zustand wieder veränderte.   

Als Mutter bin ich überglücklich, dass es etwas gegen diese schlimme Krankheit gibt und ich wünsche es mir von Herzen, dass auch andere an dieser fürchterlichen Krankheit Leidende geheilt werden. Dieser Saft ist zwar nicht billig (6 Flaschen zu einem 1/2 Liter  kosten € 145,--), aber er wirkt großartig! 

Ich wünsche mir, dass recht viele Betroffene diesen Bericht lesen und Kontakt mit mir aufnehmen wollen.  

Nun das Wichtigste: Der Saft heißt  M.A.H.E.-Kräuterextrakt und ist nur bei der Firma vita-life zu bekommen.  Einen ausführlichen Bericht über diesen Saft gibt es unter www.vita-life.com (unter Vitalnahrung). Unter dieser Adresse kann man den Saft auch bestellen.  

Sehr geehrter Herr Schida, ich möchte Ihnen für Ihre Homepage in Sachen CU danken, die einzelnen Schicksale haben mich sehr berührt und aus diesem Grunde ist es mir so wichtig, dass auch anderen geholfen wird. 

Sie können gerne meinen ganzen Bericht und meine E-Mail-Adresse auf Ihrer Homepage veröffentlichen. Vielen Dank für die Mühe, die letzten Endes vielen Menschen zu Gute kommt. 

Herzliche Grüße Ludmilla K.  E-Mail: ludmilla.kernjak@tele2.at 

 

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Bühler Elisabeth - Naturheilpraxis

Heilfasten, Farbentherapie und Vitaflex nach Stanley Burroghs, Naturheiler ... wäre auch bei Colitis ulcerosa eine oder die Lösung. Elisabeth Bühler hat ein breit gefächertes Angebot, das auch bei Darmerkrankungen hilft.

Homepage:  http://www.buehler-coaching.ch/

 

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Laktose-Intoleranz und das Reizdarmsyndrom

Eine hervorragend gestaltete und von vielen Menschen besuchte Page über die angegebenen Themen finden Sie, wenn Sie diesem Link folgen:

 

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Probiotisches Jogurt zum Selbermachen
Von Dietmar Biedermann aus Steyr, Österreich, stammt folgender Hinweis:

Wir haben mit diesem probiotischen Jogurt, das auf folgenden Seiten vorgestellt wird, schon ganz tolle Erfolge erzielt. Sei es in Richtung Verstopfung wie auch bei ständigem Durchfall. Durch dieses Jogurt wird der Darm wieder super saniert und funktioniert so, wie er funktionieren soll. Die beiden Adressen lauten:

http://www.energiespender.at/  und  http://2001663.all-in-1000.at/

Ansehen und ausprobieren!

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Gentest zur rechtzeitigen Krebserkennung

Aus der Kronen-Zeitung vom 4. Feber 2002 stammt der folgende in Auszügen dargestellte Artikel:

Tausende Menschen könnten jährlich dem Darmkrebs-Tod entgehen, wenn sie regelmäßig zur Darmspiegelung gehen würden.

US-Forscher an der Johns-Hopkins-Universität in Baltimore, Maryland, haben nun einen völlig neuartigen Test entwickelt. Dieser kann Krebs nach Angabe der Mediziner Jahre oder Jahrzehnte vor dem Ausbruch an winzigen Änderungen des ACP-Gens erkennen. ACP ist eines von mehreren Genen zur Kontrolle von Zellwachstum und eines der ersten, das von Darmkrebs außer Gefecht gesetzt wird. Der Test stützt sich auf DNA-Stückchen von der Darmwand, die mit dem Stuhl ausgeschieden werden. Für die Diagnose wird daher lediglich eine Stuhlprobe nötig sein. Die US-Herstellerfirma "Exact Sciences" hofft, den Test im Jahr 2004 auf den Markt bringen zu können.

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Hyperthermie

 

Von meinem langjährigen Freund aus dem Internet und im wirklichen Leben - er ist selbst nicht sonderlich mit Gesundheit überhäuft - stammt der folgende Bericht über Hyperthermie. Lieber Walter, ich danke Dir herzlichst dafür!

Walter schreibt:

 
Meine lieben CU-Page-Besucher: Ich möchte ein körperlich-organisch-gesundheitliches Thema zur Betrachtung unterbreiten, das in der Sendung HELP von Barbara Stöckl vorgestellt wurde: HYPERTHERMIE.
 
Wer die Sendung nicht sah und auch sonst noch nie von der heilenden Wirkung des Fiebers hörte, weiß vielleicht dennoch, dass Fieber (vor allem bei Kindern) reinigend und gesundmachend wirken kann.
 
In der HELP-Sendung wurde diese alte Methode samt neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen vorgestellt und gleich auch im Sendungsverlauf eine Behandlung live dargestellt, sowie anschließend mit der Patientin gesprochen (nachdem sie von 39 Grad Fieber wieder "heruntergekühlt" worden war).
Es gibt in Wien ein Fachinstitut für Hyperthermie, geleitet vom Facharzt Dr.Ralf Kleef, wo diese Methode unter entsprechender Aufsicht angewandt wird. Dabei geht es in bestimmten Fällen bis zu Körpertemperaturen von 42 Grad..... Zusatzkassen bezahlen alles, Standardkrankenkassen nur aus Sonderfonds. Wenn überhaupt. (Aber es ist nicht sehr teuer, wenn man selbst zahlt)
 
Verblüffend war vor allem diese Aussage:  Man hat im Verlauf vieler Falluntersuchungen festgestellt, dass sich Fieber und Krebs nicht "vertragen".  Die überwiegende Zahl von Krebspatienten berichtet, innerhalb eines langen Zeitraumes (bei ältern Menschen 20 Jahre und mehr) kein Fieber mehr gehabt zu haben. Von der Unvereinbarkeit von Krebs und Fieber weiß man aber auch aus anderen Quellen. So hat man folgerichtig begonnen, mit künstlichem Fieber den Krebszellen zu Leibe zu rücken. Dabei behandelt man grundsätzlich den ganzen Körper. Darüber hinaus erhitzt man manchmal auch das tumorgefährdete Gewebe bzw. den Tumor selbst.  Dadurch sterben diese Zellen nicht nur ab, sondern können vom umgebenden Gewebe auch leichter abtransportiert werden, wodurch Folgeschäden und Ausbreitung vermieden werden können.
 
Es wurde klargestellt in dieser Sendung, dass Hyperthermie natürlich keine Wundermedizin ist. Aber es gibt zahlreiche Erfolge und viele wissenschaftliche Dokumentationen darüber. Auf der Homepage über Hyperthermie (http://www.hyperthermie.at/) sind 26 Literaturquellen aufgeführt.
 
Bei dieser Gelegenheit ist es mir auch ein Herzenswunsch, wieder einmal daran zu erinnern, dass natürliches Vitamin E (Alpha-Tocopherol), Selen und Vitamin C eine wirksame Vorbeugung gegen die Wirkung von freien Radikalen sind, die bei der Verbrennung (Oxydation von Sauerstoff) im Körper entstehen und Krebserkrankungen, wie auch die meisten anderen Erkrankungen, überhaupt erst ermöglichen. Bitte nicht vergessen!
 
Optimal: "E-Vit 600 I.E." aus der Apotheke, eine Kapsel täglich genügt. Vitamin C wird bei Obstessern wahrscheinlich ohnehin genügend aufgenommen. Ansonsten gibt es Ascorbinsäure überall billig zu kaufen. Und Selen ist mit Sicherheit in der Nahrung zuwenig vorhanden. Das müsste ebenso wie Vit. E gleichfalls ergänzt werden. Auch dieses ist kostengünstig erhältlich.
 
Gesundheit ist nicht alles. Aber ohne Gesundheit ist alles nichts....
Dieser Spruch ist sicher übertrieben. Manchmal entdeckt man Wertvolles erst, wenn man seine Gesundheit eingebüßt hat. Aber dennoch wünscht man sie sich bei jedem Gratulationsanlass und beim Anstoßen in geselligem Kreis .... und mit gutem Grund!
 
Tja. Nachdem mein eigenes Ablaufdatum schon mit 45 Jahren fällig war und ich dank Medizin (und nun auch dank Röschen /die Ehefrau hat Walter eine Niere gespendet = Anm. des Moderators/) noch immer unter Euch weile.... und es mir sogar recht gut geht, war ich dran, das Thema anzuschneiden.
Angeschubst, wie eingangs angeführt, von Barbara Stöckl und der verblüffenden Methode der Hyperthermie.....

Unbedingt die Homepage besuchen:
 www.hyperthermie.at

Auch ich wünsche allen Lesern hier viel Gesundheit und schicke liebe Grüße aus Linz:

Walter Kiesenhofer aus Linz/Österreich

E-Mail: aon.964430862.walkie@aon.at   
   Homepage: http://linz.orf.at/gast/walkie/

 

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Stuhltest aus der Schweiz
 
Nur als Info! Wir verkaufen an medizinische Labors in Deutschland und in der Schweiz  jetzt einen Calprotectin-Stuhltest für das Monitoring von M. Crohn. Hier gibt es mehr über dieses erste Labor in der Schweiz, das diesen Test einführt.
 
Mit freundlichen Grüssen
 
Dr. John Matherly
 
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Gedanken zur CU

 

von Claus Rothenbücher  (Kontakt: jedi_council@freenet.de)

1.       Was ist CU?

2.       Therapie/Ursachen

3.       Fazit

4.       Literaturhinweise mit kurzen Erläuterungen

 

1.)    Was ist CU?

Die CU ist eine chronisch-entzündliche Darmerkrankung (CED), die im Rectum beginnt und sich aufwärts bis zum terminalen Ileum (Ende des Dünndarms) ausbreiten kann. Chronisch-rezidivierende Verläufe sind normal.

Das große Problem ist, dass die CU nur differentialdiagnostisch nachweisbar ist. Andere Erkrankungen, die man differentialdiagnostisch in Erwägung ziehen muss, um sich einer CU-Diagnose sicher zu sein, sind folgende:

-          infektiöse Enterokolitiden (Yersinien, Campylobacter, Salmonellen, Shigellen, E-Coli, Mycobacterium tuberculosis, Mycobacterium avium intracellulare, Coxsackievirus, Rotaviren, CMV, Amöben, Lamblien, Cryptosporidium)

-          infektiöse Proktitis (Neisseria gonorrhoae, Chlamydia trachomatis, Treponema pallidum, Herpes simplex, CMV)

-          antibiotika-assoziierte Kolitiden (pseudomembranöse Colitis/Clostridium difficile, allergisch-toxische Colitis)

-          medikamentös-toxisch induzierte Colitiden (NSAR, Sulfasalazin, Gold, Seifenkystiere)

-          ischämische Colitis

-          Strahlencolitis

-          Diverculitis

-          intestinale Lymphome/Coloncarcinome

-          eosinophile Enteritis

-          mikroskopische Colitis, kollagene Colitis

-          Schönlein-Henoch-Purpura

-          Sprue

-          Morbus Whipple

-          Ruhr-, Typhus- oder Syphillis-Erreger

-          TB

-          Aktynomykose

Das sind zwar viele, aber man sollte trotzdem erst diese ausschließen, bevor man sich eine CU anhängen lässt. Da diese Krankheiten ähnliche Symptome hervorrufen können wie eine CU, langt es also nicht, aufgrund einer Darmspiegelung, einer Stuhlprobe, die auf lediglich zwei oder drei Keime untersucht wird und einiger Blutparameter (wie BSG, CRP und Leukozyten) auf eine CU zu schließen. Auch eine einfache Entzündung muss keine CU sein.

Empfehlenswert ist eine Darmspiegelung alle zwei Jahre, eine Sonographie-Untersuchung alle sechs bis zwölf Monate, ebenso oft eine Stuhlprobe und eine Blutuntersuchung (großes Blutbild!). Hierbei sind folgende Parameter besonders wichtig: Leukozyten, BSG, CRP, Cobalamin, Vitamin K, Transferrin (Eisentransporter), Ferritin (Eisenspeicher), TBEK (totale Eisenbindungskapazität), Eisen (dient der Blutbildung) und Gesamteiweiß und evtl auch eine Elektrophorese (Fraktionen, d.h. Untergruppen des Gesamteiweißes). Erläuterung: Bei erhöhten Leukozyten (ebenso bei erhöhter BSG und erhöhtem CRP) liegt eine Entzündung vor. Da man während eines CU-Schubs u.U. viel Blut verliert, kann dies zu einem Eisenmangel führen, daher sollte man die aufgeführten Eisenwerte auch prüfen lassen. Vitamin K und Cobalamin (Vitamin B 12) sollte man überprüfen, da diese bei CU Mangelware sein könnten. Cobalamin ist auch an der Blutbildung beteiligt und Vitamin K an der Blutgerinnung und der Darmschleimhautresorption. Eine Elektrophorese kann auch u.a. Auskünfte über Entzündungen geben. Detailliertere Erläuterungen hierzu würden den Rahmen sprengen, es sei hier auf die entsprechende Fachliteratur verwiesen, z.B. „Leitfaden Laborwerte“, Gustav-Fischer-Verlag, 1997 oder andere Bücher zu diesem Thema.

 

2.)    Ursachen und Therapie

Ein großes Problem für den Patienten (nicht nur CU-Patienten) sind die Meinungsverschiedenheiten und ungeheure Interpretationsvielfalt der Ärzte. Ein und dasselbe Symptom kann bei Arzt X eine völlig andere Bedeutung haben als bei Arzt Y. Dies ist übrigens eine Sache, die die Schulmedizin der Alternativmedizin vorwirft, man sei „phantasiereich“ und käme nicht zum Punkt. Man sieht schon, dass dies auch ein Problem der Schulmedizin ist.

Daher ist es enorm wichtig, dass der Patient eigenverantwortlich ist und sich weitgehend selbst informiert. Man kann mit einem Arzt dann darüber sprechen und maximal zwei weitere Meinungen einholen und dann abwägen, wie man weiter verfahren möchte. Fragt man so viele Ärzte wie möglich, gibt es zwei Probleme:
1.) Man dreht völlig am Rad – zehn Ärzte, zwanzig Meinungen – und 2.) Die Krankenkasse dreht irgendwann den Geldhahn zu und übernimmt nichts mehr. Ein weiteres Problem, das hiermit in Verbindung steht, ist, dass es viele, viele Studien und Statistiken gibt, die alles mögliche vermuten, beweisen, widerlegen, beweisen, beweisen, beweisen ... Das geht in jeder Studie in andere Richtungen, und daher kommt man leicht ins Schwimmen, wenn man darauf (nämlich auf Sand) baut. Und dann bezieht sich jeder Arzt auf eine andere Statistik und hält diese vielleicht auch noch für Gesetz!

Mit den Statistiken ist das so eine Sache, denn die meisten sind unrepräsentativ und verzerrt. Man wählt etwa zu kleine Stichproben, überträgt das auf eine zu große Grundgesamtheit und sind noch Graphiken im Spiel – die lassen sich beliebig manipulieren, bspw. durch veränderte Maßstäbe und unkorrekte Achsenbeschriftungen. Man hat z.B. oft versucht, eine Korrelation (Zusammenhang einer Variable und einer anderen) von verschiedenen Verhaltensmustern mit der CU-Erkrankung festzustellen. Ein typisches Beispiel: Zu Beginn ist man euphorisch und geht fest davon aus, dass eine Korrelation besteht, dann werden die Rohdaten ausgewertet, schließlich ist der Zusammenhang nur noch schwach, besitzt kaum noch signifikante Unterschiede zu einer Kontrollgruppe, was man durch geeignete Graphiken „belegt“ Häufig sind auch die Stichproben schlecht gewählt. Zum einen sind sie zu klein, und zum anderen macht man Stichproben gerne in Krankenhäusern (wo die Patienten sowieso andere Verhaltensweisen haben als zu Hause, man ist i.d.R. deprimierter, hat Heimweh, man leidet mehr, ist negativen Schwingungen ausgesetzt) und die Kontrollgruppe (dies ist eine Gruppe von eigentlich gesunden Menschen, die auf gleiche Eigenschaften geprüft werden) liegt zwei Zimmer weiter auf der nächsten Station. Eigentlich sollte die Kontrollgruppe nicht im Krankenhaus liegen, da auch Leute mit anderen Wehwehchen keine optimalen Stichprobenelemente sind. Man sollte die CU-Patienten und die Kontrollgruppe also a) größer machen – es gibt statistische Methoden, um den Mindestumfang der Stichprobe auszurechnen, wenn man es richtig macht und b) sollten Ziel- und Kontrollgruppe von zu Hause aus untersucht werden, nicht im Krankenhaus.

In vielen Lehrbüchern werden auch z.B. Statistiken zur Remissionserhaltung erwähnt. Leider bleibt hierbei oftmals völlig offen – da der Krankheitsverlauf individuell verschieden ist – inwiefern dies auf den einzelnen anwendbar ist – und auch hier lautet die Frage: Wie repräsentativ ist das ganze – weiß z.B. jeder, wann Werte wie etwa die Varianz (mittlere quadratische Abweichung der Realisationen der gesuchten Variable vom arithmetischen Mittel aller Stichprobenelemente) zu groß werden? Ist nämlich die Varianz zu groß, können Statistiken gehörig verzerrt werden. Das in der Varianz enthaltene arithmetische Mittel ist nicht immun gegen sog. Ausreißer (Werte, die weit außerhalb eines bestimmten Intervalls liegen – je mehr Ausreißer vorhanden sind, umso mehr wird das arithmetische Mittel verschoben). Eine weitere Verzerrung lässt sich beispielsweise erreichen durch das Klassieren von Daten (z.B. Einteilung in Altersgruppen oder Gehaltsklassen), indem man hier die Klassenbreiten variiert. Mehr dazu z.B. in Krämer: So lügt man mit Statistik. Mehr Erläuterungen an dieser Stelle würden zu weit führen.

Viele Menschen lassen sich dann erschlagen von Sätzen wie: „95 % aller CU-Patienten, die regelmäßig Mesalazin genommen haben, blieben in Remission.“ Ebenso viele Menschen denken dabei nicht darüber nach, was in den letzten beiden Abschnitten erörtert wurde. Sie sind beeindruckt von dieser mächtigen Zahl „95 %“. Wow – das sind ja fast alle. Achtung: Dies ist ein Trugschluss, denn: 1.) Es handelt sich hier um Wahrscheinlichkeiten und nicht um Tatsachen. Eine Wahrscheinlichkeit drückt nichts weiter aus, dass ein Ereignis eher eintreten kann als ein anderes. Damit ist das andere Ereignis aber nicht unmöglich! Damit hängt zusammen 2.) Was ist, wenn man zu den restlichen 5 % gehört? Unbedingt Denkweise überarbeiten!

So, genug der Statistik. Kommen wir wieder zum Medizinischen zurück. Die Ätiologie der CU ist noch weitgehend ungeklärt. Man vermutet, dass sowohl die Umwelt als auch die Ernährung, die Psyche und genetische Dispositionen dafür verantwortlich sind. Wahrscheinlich ist es irgendein Mix aus allem. Um weitest mögliche Gesundheit zu erfahren, sollte man zuallererst dort ansetzen, wo man selbst den meisten Einfluss hat: Ernährung und Psyche.

a)      Ernährung

Ratsam ist es, wenig bis gar kein Fleisch zu essen (ethische Gründe werden hier nicht angeführt, das geht über diesen Rahmen hinaus). Vor allem rotes Fleisch ist schwer verdaulich. Natürlich sollte man viel Obst und Gemüse essen, und das ganze möglichst frisch – Fünf-Minuten-Terrinen, Tiefkühlkost und Fast-Food meiden! Natürlich darf man ab und zu auch mal „sündigen“, das ist erlaubt, die Menge macht’s, Ausgewogen ist wichtig. Nahrhaft sind alle Kohlsorten (Blumenkohl, Broccoli usw.), Zwiebeln, Steckrüben, Ingwer, Sellerie, Gurken. Schwer verdaulich ist fettige Nahrung. Auch unbedingt auf genügend Ballaststoffe achten. Ratsam ist auf jeden Fall Yakult, das den Lactobacillus casei Shirota enthält. Dieses Bakterium wirkt positiv auf die Darmflora und die Peristaltik. Eine unterstützende Wirkung bei CED wird ebenfalls diskutiert. Eine lebhafte Peristaltik ist wichtig für die Reinlichkeit des Darms. Auch genügend Radikalfänger sollte man zu sich nehmen. Hier dienen vor allem Grüner Tee und Vitamin C.

Oben erwähnt wurden verschiedene Stoffe im Blut, die evtl. zu niedrig sein können. Diese Stoffe sind in folgenden Nahrungsmitteln enthalten.

-          Vitamin K:             Kohl, Spinat, Kopfsalat, Fleisch, Milchprodukte, Sauerkraut

-          Vitamin B 12:         Fleisch, Eier, Milchprodukte

-          Eiweiß:                  sowohl pflanzliches (Soja) und tierisches (Eier, Milchprodukte) wichtig

-          Eisen:                     Fleisch, Spinat, alle Kohlsorten, Nüsse

(Hat man genug Eisen im Blut, sind i.d.R. auch die Eisenspeicher gefüllt und auch die anderen eisenspezifischen Werte sollten im Normbereich sein.)

Wie gesagt: Es ist auf eine ausgewogene, gesunde und nähr- und ballaststoffreiche Ernährung zu achten. Weitere, auch spezifischere Tipps zur optimalen Ernährung und zum Thema Freie Radikale finden sich u.a. in Müller-Wohlfahrt: So schützen Sie Ihre Gesundheit.

b)      Psyche

Jedes Symptom/jede Krankheit ist einem psychischen Thema zugeordnet. Jegliche den Dickdarm betreffende Symptome hängen zusammen mit den Thematiken Loslassen, Verantwortung, Unabhängigkeit und Selbstwert.

Es findet ein Kampf in der Unterwelt (Dickdarm), im Schatten statt, wo die zu bearbeitenden Probleme liegen. Man hat gegen sich selbst gerichtete Aggressionen, da man sich daran hindert, sich selbst zu verwirklichen. Dies hängt mit dem Selbstwert zusammen. Man behauptet sich nicht gegenüber seiner Umwelt sondern will es jedem recht machen, niemanden vergraulen. Da die CU mit einer erhöhten Schleimproduktion einhergeht, kann man metaphorisch sagen: Man schleimt sich ein. Die Tatsache, dass man Blut verliert, steht dafür, dass man sich altruistisch für alles und jeden aufopfert und dabei seine eigenen Bedürfnisse vergisst bzw. sie denen der anderen zu stark unterordnet, man „schwitzt Blut und Wasser“. Man orientiert sich zu stark an anderen (Abhängigkeit) und findet seinen eigenen Weg nicht. Man macht sich etwas vor. Menschen mit dieser Problematik sollten unbedingt von Coelho Der Alchimist lesen.

Man erkennt also, dass die beste Therapie im eigenen Kopf beginnt. An diesen Thematiken zu arbeiten, ist nicht einfach. Im Gegenteil, es ist eine der dreckigsten und schwierigsten Arbeiten überhaupt. Natürlich soll man bei der Bearbeitung der Thematiken nicht von einem Extrem ins nächste fallen, sondern ein ausgeglichenes Mittel finden. Man darf nicht pauschal werden. Jede Situation erfordert eine individuelle Beurteilung und Lösung. Es kann in der einen Situation elementar wichtig sein, dass man auf jemand anderen hört, in der nächsten Situation kann es sein, dass die richtige Lösung nur man selbst kennt. Sehr kompliziert ... An dieser Stelle sei ein zwar abgedroschener, aber dennoch richtiger Spruch erwähnt: Man braucht die Leichtigkeit, um die Dinge zu akzeptieren, die man nicht ändern kann (Loslassen), den Mut, um die Dinge zu ändern, die man ändern kann (Selbstwert) und die Weisheit, zwischen beidem zu unterscheiden (Verantwortung). Beispiele dazu gibt es unendlich viele, jede beliebige Alltagssituation, und sei sie noch so profan und simpel, kann darauf angewendet werden. Detailliertere und weiterführende Ausführungen siehe Dahlke: Verdauungsprobleme und Krankheit als Weg.

Die TCM rollt das ganze ähnlich auf. In der TCM gibt es so genannte Wandlungsphasen. mit jeder Wandlungsphase sind zwei Organe assoziiert. Nähere Erläuterungen würden hier zu weit gehen. Siehe dazu z.B. Kaptchuk: Das große Buch der chinesischen Medizin. Wir gehen jetzt mal nur auf die für den Dickdarm relevante Wandlungsphase ein, das Metall. Dem Metall ist neben dem Dickdarm noch die Lunge zugeordnet. Mit diesen beiden Organen ist assoziiert der Austausch mit der Umwelt bzw. der Umgebung, also Kommunikation und w.o. das Thema Loslassen. Bei Dickdarmproblemen also ist zunächst die Kommunikationsfähigkeit eingeschränkt, da man durch individuelle Probleme jeglicher Art seine Umwelt unter Spannung setzt. Meistens haben diese Probleme einen Zusammenhang mit den Emotionen Trauer und Kummer, die man nicht loslassen kann und auf verschiedenste Art versucht zu kompensieren. Man kann/will sie nicht loslassen. Man sucht einen Katalysator und täuscht sich somit selbst. Dies greift genau dort an, wo die letzten beiden Absätze enden: Lässt man nicht im richtigen Moment los, verhindert das die Selbstverwirklichung, das übernehmen von Verantwortung und die Fähigkeit, die eigene Meinung zunächst zu haben, dann dieser sicher zu sein und sie schließlich artikulieren und vertreten zu können. Man wird letztlich zum „armen Ich“: Man versucht, das Mitleid aller anderen zu erregen und somit zur Geltung zu kommen. Vgl dazu Redfield: Die Prophezeiungen von Celestine.

Eine Hilfe, die die TCM bieten kann, ist die Akupunktur. Man kann mit ihr zunächst das allgemeine Wohlbefinden steigern, ebenso das Immunsystem und bis zu einem gewissen Punkt die Psyche begünstigend beeinflussen. Darüber hinaus ist Qigong zu empfehlen, das i.a. harmonisierend und ausgleichend wirkt. Beides reguliert den Qi-Fluß im Körper und hebt energetische Stauungen auf. Zwar wirken Qigong und v.a. Akupunktur völlig unabhängig davon, ob man daran glaubt oder nicht, aber es ist trotzdem notwendig, dass der Patient selbst die Veränderung wirklich möchte und sich zu nichts genötigt fühlt. Dies wirkt begünstigend.

Ein weiteres Hilfsmittel ist die Hypnose. Das Unterbewusstsein steuert viele Prozesse im Körper, und genau dort setzt diese Therapieform an: Das Unterbewusstsein wird programmiert bezgl. der Thematiken, d.h., man wird durch die Hypnose in Trance versetzt, so dass das Tor zwischen Tagesbewusstsein und Unterbewusstsein geöffnet wird, um die Programmierungen besser setzen zu können. Damit kann man dem Patienten bzw. dessen Unterbewusstsein entsprechende neue Muster suggerieren, so dass die Thematiken besser bearbeitet werden und schließlich ganz verschwinden können.

An dieser Stelle ist zu erwähnen, dass Selbsthypnose oft – v.a. für Unerfahrene – nicht sinnvoll ist, weil man das Unterbewusstsein ohne viel Übung und Erfahrung nicht erreicht. Dies führt zu Selbsttäuschung und diese wiederum zu Frustration (wodurch man sich letztendlich im Kreis drehen würde). Die Hypnose ist eine gute Hilfe, denn man kann nicht alles im aktiven Tagesbewusstsein haben, man nimmt besser das Unterbewusstsein zur Hilfe. Das ist effizienter. Es gilt zu beachten, dass die Wirkung der Hypnose extrem ideologieabhängig ist. Sie ist nur wirkungsvoll, wenn man dafür offen ist, nur dann können die gewünschten Suggestionen gesetzt werden. Es können keine Programmierungen vorgenommen werden, die der Patient nicht möchte. Es kann also z.B. niemand einem Pazifisten einprogrammieren, dass er jemanden töten soll. Eine in so gut wie jeder Hypnose enthaltene Suggestion ist z.B.: „Es geht mir von Tag zu Tag in jeder Hinsicht besser und besser.“

Ergänzend dazu kann man täglich meditieren, was auch zum allgemeinen Wohlbefinden und zur Harmonisierung beitragen kann.

Im Prinzip ist eine alles umfassende, ganzheitliche Therapie zu empfehlen.

 

3.       Fazit

Am Anfang steht die Selbsterkennung. Das ist teilweise sehr unangenehm, da man sich selbst einen Spiegel vorhalten und seine dunkelsten Seiten hervorholen muss. Das Leben besteht nun mal aus zwei Seiten. Es gibt angenehme und unangenehme Dinge. Beides gehört dazu. Man muss beides integrieren, sich der Verantwortung stellen. Man sollte immer daran denken, dass das Leben nicht nur aus Licht und nicht nur aus Schatten besteht sondern aus beidem.

Wenn man das erkannt hat, muss man sich dem stellen. Immer unzensiert und ehrlich zu sich selbst sein, die dunklen Seiten eiskalt benennen und sich ihnen stellen, wenn nötig (und das ist es eigentlich immer) mit fremder Hilfe! Man darf nicht davor weglaufen. Es wird einige Zeit dauern, aber wenn man den Willen, die Gewissenhaftigkeit und die nötige Disziplin hat, dann schafft man das auch.

Schließlich darf man das gewonnene nicht wieder verlieren. Hier ist Stetigkeit gefordert.

Eigentlich kann sich das alles jeder beliebige Mensch zu Herzen nehmen, dann würde einiges anders aussehen.

 

4.       Literaturhinweise mit kurzen Erläuterungen

Paulo Coelho: Der Alchimist, Diogenes, 1996

In diesem Buch geht es um einen Schafhirten, der von einem Schatz träumt. Er weiß nicht genau, ob dieser Schatz wirklich existiert oder nicht. Er macht sich auf eine lange Reise, um ihn zu suchen und findet so seinen Weg und erfüllt sich seinen Lebenstraum (er verwirklicht sich selbst). Ein gutes Buch für jeden, der auf der Suche ist und der Antwort auf die Frage nach dem Sinn des Lebens näher kommen möchte.

Ruediger Dahlke: Krankheit als Weg, Orbis-Verlag, 2001

Hier ordnet Dahlke jedes Symptom und jede Krankheit einem psychologischen Thema zu und begründet seine Ausführungen sehr fundiert. Dieses Buch ist sehr wertvoll für jeden, der den Sinn von Krankheit verstehen möchte.

Ruediger Dahlke: Verdauungsprobleme, Knaur, 1990

Gleiches Thema wie Krankheit als Weg, nur speziell bezogen auf die Organe des Verdauungstraktes.

Ted Kaptchuk: Das große Buch der chinesischen Medizin, Barth-Verlag, 1990

Dies ist ein gutes Buch, das die wesentlichsten Inhalte der TCM in leicht verständlicher Sprache zusammenfasst.

Kosartz/Traue: Psychosomatik chronisch-entzündlicher Darmerkrankungen, Huber-Verlag, 1997

Hier werden verschiedene Studien vorgestellt, in denen untersucht wurde, inwiefern das Auftreten verschiedener Verhaltensmuster mit CED-Erkrankung korreliert. Leider ist dieses Buch aus meiner Sicht nicht empfehlenswert, da der Leser völlig in die Irre geführt wird, ob da jetzt Zusammenhänge sind oder nicht. Die Studien umfassen zu kleine Stichproben, diese sind oftmals nicht optimal ausgesucht, alles in allem halte ich diese Studien für wenig bis gar nicht repräsentativ (vgl. oben). Erläuterungen der Autoren sind widersprüchlich, Beispiel: Anfangs heißt es, man hätte einen Zusammenhang gefunden, und im Fazit wird das mit verschiedensten Begründungen (die wegen der schlechten Qualität der Studien nur allzu logisch sind!), weitestgehend eingeschränkt, so dass man schließlich am Ende genau so schlau ist wie vorher und gleichzeitig doppelt so verwirrt. Rat: Bitte nicht kaufen!

Walter Krämer: So lügt man mit Statistik, Piper, 2000

Dieses Buch ist ein sehr gutes Werk, dass zeigt (gut ergänzend zum eben vorgestellten Buch), wie man durch Manipulieren von Statistiken jeder Art alles nach belieben „beweisen“ kann. Durch geeignetes Manipulieren ließe sich beispielsweise behaupten, dass alle CED-Patienten einen höheren IQ haben als andere, genau so wie man ebenso eindrucksvoll „beweisen“ könnte, dass CED-Patienten dümmer seien. Ist wirklich so! Unbedingt kaufen, es dient der Allgemeinbildung und schärft das eigene Urteilsvermögen. Auch andere Bücher dieser Art sind empfehlenswert!

H.-W. Müller-Wohlfahrt: So schützen Sie Ihre Gesundheit, Zabert-Sandmann-Verlag, 2000

Dieses Buch handelt im wesentlichen davon, wie man sich gesund ernährt, um v.a. so genannte Freie Radikale zu binden. Freie Radikale sind krankheitsfördernd, auch im Darm. Beste Radikalfänger sind Grüner Tee und Vitamin C (Ascorbinsäure). Gutes Werk mit vielen sinnvollen Tipps.

James Redfield: Die Prophezeiungen von Celestine, Heyne, 1993

Was Redfield mit diesem Buch sagen möchte, ist, dass alle zwischenmenschlichen Konflikte mit dem Kampf um Energie verknüpft ist. Jeder möchte dem nächsten seine Energie absaugen. Dies macht er, indem er mit Hilfe verschiedener Verhaltensmuster (sog. Kontrolldramen) durchs Leben geht. Ziel ist es, dies zu erkennen und sie loszulassen.

James Redfield: Die zehnte Prophezeiung von Celestine, Heyne, 1996

James Redfield: Das Geheimnis von Shambhala, Heyne, 1999

Diese beiden Bücher sind ebenso gute und sinnvolle Fortsetzungen von Die Prophezeiungen von Celestine. Es gibt dazu auch Arbeitsbücher, in denen Übungen und Tipps vermittelt werden, sich von den Kontrolldramen zu lösen. Sehr empfehlenswert. 
CR, 2001

 

Lieber Claus! Herzlichen Dank für Deine fundierte und ausführliche Arbeit. Möge sie von vielen Patienten und Besuchern meiner Homepage gelesen und beherzigt werden! Claus ersucht mich um den Vermerk, dass er weder für Inhalt noch für Auswirkungen seines Artikels Verantwortung übernehmen kann.                                                     H. Schida

 

 

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Wer kennt Sallaki ?

 

Colitis: Sallaki

 

Von mehreren Besuchern dieser Homepage höre ich immer von dem links abgebildeten Präparat "Sallaki". Es soll das Original-Boswellia-Serrata-Mittel sein.

Nun möchte ich im Namen vieler Mitpatienten nachfragen, wo ihr dieses bezieht und was 100 Tabletten davon kosten. Die Preise sollen nämlich sehr stark schwanken. Auch würden mich eure Erfahrungen mit diesem Mittel interessieren.

Bitte schickt mir per
eMail Infos darüber, damit ich die vielen Fragen beantworten kann.

Herzlichen Dank schon jetzt!

 

 

Dazu schreibt mir Birte H. folgendes:

Dieses Medikament kann man bei der Adresse
http://www.gabis-homepage.net/mweihrauch.htm#Medi

über einen Link bestellen. Einzusenden ist via Fax lediglich ein Privatrezept.

Indischer Weihrauch Sallaki
Ahorn-Apotheke
Dr. Christoph Bestendonk
Bendmannstraße 7
47447 Moers

Tel.: 02841 / 61055
Fax: 02841 / 61058
http://www.ahorn-apotheke-moers.de

Preis für 100 Tabletten: 25,50 Euro

Herzlichen Dank, Birte!

 
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Abermals über Weihrauch!
 

Heute bekomme ich folgende Email von Martin:
 

Das meiner Meinung nach zur Zeit beste Extraktpulver ist mehr als 4-fach (bis 7-fach) mit ABKA (dem Hauptwirkbestandteil) angereichert . Es wird von einem renommierten deutschen Distributor direkt an Labors abgegeben und von Weihrauchforschern verwendet. Es entstehen Kosten in der Höhe von rund 4-5 Euro pro Monat!

Dazu zwei Beispiele aus der Forschung:
AKBA was about 3 times more potent [Wildfeuer, A., et al, Arzneimittelforschung, 1998, 48(6), 668-74]
Of the four boswellic acids, AKBA proved to be the most potent inhibitor of 5-lipoxygenase (5-LO). [Schweizer, S. et al., J. Nat. Prod., 2000, 63(8), 1058-61].

Für mehr Infos zum Pulver (Analysen, Vergleiche mit anderen Produkten, Erfahrungsberichte) ein mail an:

 
upwards12@freenet.de

Liebe Grüße!
Martin

 
Und so sieht die Packung aus:
 
Herzlichen Dank, Martin. Ich freue mich über jede Info, die von "meinen Lesern" kommt! Möge sie anderen Mitmenschen helfen!

Helmut
 

 

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Zwei ganz aktuelle Links zu Ärztezeitschriften

 

Von einem ganz lieben Mitpatienten bekam ich dieser Tage die beiden sehr wertvollen und wirklich lesenswerten Links zugeschickt. Bitte unbedingt hinsurfen und lesen!

Vielen Dank, Werner aus Caro am Niederrhein!

 

Ärzte Zeitung www.aerztezeitung.de/docs/2000/10/11/181a1101.asp

MedReport www.blackwell.de/

 

Mittlerweile habe ich auch keine Beschwerden mehr und fühle mich, als ob ich nie krank war. Seit Ende Februar nehme Weihrauchtabletten (H15) ein und ernähre mich fast ausschließlich mit leichter Vollkost. Nach Einnahme der H15-Tabletten verschwanden nach etwa  4 bis 5 Wochen meine Beschwerden. Laut Beipackzettel ist eine Besserung erst ab 4 Wochen nach Einnahme zu erwarten, da es sich um ein homöopathisches Mittel handelt.

Mittlerweile sind mir andere Patienten bekannt, die nach Einnahme dieser H15Tabletten auch beschwerdefrei geworden sind. Einer dieser Patienten lag oft in kritischem Zustand in der Klinik und hat nun seit etwa einem Jahr keinen Rückfall.

Ich kann die H15-Tabletten nur wärmstens empfehlen. Leider gibt es sie nur mit Privatrezept, wobei dann 100 Stück ca. DM 140.- kosten. Außerdem darf sie nicht jede Apotheke importieren, da sie in Deutschland noch nicht freigegeben sind.

Übrigens ist es mir auch möglich mal ein Eis zu essen, ohne gleich wieder Beschwerden zu bekommen. Natürlich sollte man es nicht übertreiben.

Ich wünsche euch allen, dass ihr möglichst beschwerdefrei bleibt.
Gruß Gabi Pütz 

mailto:Gabriele.Puetz@BMBF.BUND.DE

 

Und jetzt (August 2001) schickt mir Gabi auch noch zwei Scans von dem Präparat, das es jetzt auch schon mit deutschsprachigem Beipackzettel gibt.

Vielen Dank, Gabi!

 

Colitis, Ayurveda, H15, Weihrauch

 

Medikament: H15

 

Nochmals: BOSWELLIA SERRATA (zur Klarstellung)

Colitis: Boswellia serrata

Nur zur Klarstellung und Unterscheidung stelle ich hier den Beipackzettel und die Packung des Weihrauchpräparates "Boswellia serrata" noch einmal vor.

Da es sehr viele verschiedene
H 15-Präparate gibt, sollten wir wissen, wovon wir sprechen und ob wir alle vom gleichen Medikament reden. Wenn ich also von Weihrauch spreche, meine ich das unten stehende Präparat, das ich selbst eine Zeitlang mit gutem Erfolg eingenommen habe. Es ist auch jenes Präparat, das in Österreich hergestellt wird, das man aber in Österreich selbst nicht kaufen kann!

Es muss von einer österreichischen Apotheke im Ausland bestellt werden, kommt innerhalb von ein paar Tagen (3 bis 4 Tage) und kostet knapp 900 ATS. In der Packung befinden sich 300 Stück Kapseln. Dosierung mit dem Arzt oder Homöopathen besprechen. Die Krankenkasse übernimmt bei uns (in Österreich) die Kosten nicht.

Seite 1 des Beipackzettels

Colitis: Boswellia serrata

 

 

 

 

 

 

So sieht die Packung für 60 Kapseln aus. Man bekommt ein
Gebinde, das aus 5 solchen Schachteln ( 5x60 = 300 ) besteht.
Siehe auch den Beitrag von
Manfred Tadema weiter unten!

Seite 2 des Beipackzettels
 

Heute, 20. Juni 2004, erhalte ich folgenden interessanten Bericht dazu von Josef B. aus Wien. Er schreibt über H 15 / Weihrauch / Boswellia serrata:

Hallo,

zum Thema bin ich Profi. Hatte einen Gehirntumor und mich daher seit Jahren ausführlich damit beschäftigt. Ich kann wichtige Tipps geben: 

Zunächst einmal: vom Eigenimport kann ich abraten. Weiß zwar, dass die original H15 in BRD ca. 60 und in Österreich unverschämte 101 Euro kosten, aber es würde im Zoll hängen bleiben. Letzen Endes bleibt man an den Kosten hängen und das Paket geht zurück. Hab’s mal probiert - die bezahlten 117 Euro waren frustriert. (100 Euro für 800 Stück Tabletten und Transport, 17 Euro für Western Union Überweisungsgebühren, Zoll und Einfuhrsteuer wären ca. 30 Euro gewesen). Das Paket wurde konfisziert. Ich wäre da fiktiv auf eine Summe von ca. 18 Euro pro 100 Stk. gekommen. 

Zu den Nachahmerprodukten generell: 

Viele Weihrauchpräparate sind erheblich unterdosiert. Ich finde es unverantwortlich, dass diese mit 100 mg (B. Serrata) sogar in Apotheken angeboten werden. Bei niedriger Dosierung kann ein gegenteiliger Effekt erzielt werden. Man schadet sich damit. Dies deckt sich mit einigen Artikeln auf eurer Seite hier.

Ich nahm zunächst das von Vitamehr, weil mir das Original zu teuer war. Anschließend bin ich auf das Original umgestiegen.

Dabei ging dann plötzlich (nach ca. 3 Monaten) eine seit  ca. 20 Jahren bestehende Allergie (auch ein Entzündungsgeschehen) komplett verloren. Da ich da einen Zusammenhang sehe, habe ich diese positive Nebenwirkung eindeutig dem h15 zugeschrieben und daraus geschlossen, dass andere Produkte nicht dieselbe Wirkung haben. 

Außerdem hab ich  mir noch das Angebot von dieser Fa. Shradda auf eurer Seite (kurz vor meinem Eintrag) angesehen.
Nicht irreführen lassen!
Die Packung sieht zwar täuschend ähnlich aus, aber ist nicht das Original Sallaki. Die Originalpackung seht ihr hier weiter oben abgebildet.
Sallaki ist das ursprüngliche H15, gibt es schon wesentlich länger als H15 und ist vom selben Hersteller und besteht aus den vollkommen identischen Bestandteilen.

Das „sallaki“ von Shradda hat außerdem nur einen Gehalt von 240 mg Boswelliasäuren. Da dort auch 400 mg angeführt sind, kann man das auch leicht falsch verstehen.

Bei sallaki/h15 findet man 400mg Boswelliasäuren bei einem Gesamtgewicht von über 600 mg pro Tablette.

Auch sind diese Angaben dort keine Garantie, dass es wirklich so ist.

Preis hab ich dort keinen gefunden, aber ich nehme an, dass er wesentlich höher ist, als das Original sallaki. Die sensationellen Berichte haben eben viele Geschäftmacher auf den Plan gerufen.


H15 wird nur für die westliche Welt anders verpackt, wobei die luftdichte Verpackung der 10er Alu/Plastikhüllen wiederum vollkommen identisch ist.
Sallaki selbst wird in einem bestimmten Verfahren aus hochwertigem Weihrauchpulver hergestellt, das Verfahren konnte bisher nicht kopiert werden.
Mir bringt es ein Freund  regelmäßig aus England mit und ich bezahle ganze 20 Euro pro 100 Stk.
Wie sind eure Erfahrungen damit? Hab auch gehört, dass es nicht bei allen wirkt. So auch bei Hirntumor. Es gibt aber Leute, die schwören drauf.

Im Übrigen gibt es dazu eine Studie zu MC im AKH:

http://www.oeaz.at/zeitung/3aktuell/2002/03/serie/serie03_2002phyt.html

Wer noch mehr zu diesem Thema (günstige Bezugsquellen z.B.) erfahren will oder selbst Interessantes weiß, schreibt mir einfach.


lg Josef  ---
 eMail: josefff100@yahoo.de

 

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