Colitis ulcerosa
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GANZ WICHTIG !! GANZ WICHTIG !! GANZ WICHTIG !! |
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Hier gebe ich kommentarlos weiter, was ich so zugeschickt bekomme:
(Datum: 2009 / 05) Lieber
Mike! Vielen Dank für Deinen interessanten Bericht. Ich bin wie Du
der Meinung, dass wir ihn hier getrost weitergeben können. Ist
vielleicht eine Alternative?!
http://www.journalmed.de/newsview.php?id=25407
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VERHALTEN BEI SCHLAGANFALL Ein Neurologe sagte, dass, wenn er innerhalb von 3 Stunden zu einem Schlaganfallopfer kommen kann, er die Auswirkung eines Schlaganfalls aufheben könne. Er sagte, der Trick wäre, einen Schlaganfall zu erkennen, zu diagnostizieren und den Patienten innerhalb von 3 Stunden zu behandeln, was allerdings nicht leicht ist. Erkenne einen Schlaganfall:
Es gibt 4 Schritte, an die
man sich halten
Falls er oder sie Probleme
mit einem dieser Schritte hat, rufe sofort
VERHALTEN BEI HERZANFALL Folgendes ist zu tun: - Keine Panik! Beginne energisch und so oft als möglich zu husten. - Vor jedem Husten TIEF einatmen. Das Husten muss so tief und anhaltend sein, als ob man Schleim von tief aus dem Brustkorb produzieren möchte. - Das Einatmen und Husten muss alle 2 Sekunden wiederholt werden, bis Hilfe eintrifft oder das Herz wieder normal schlägt. Tiefes Einatmen bringt Sauerstoff in die Lungen. Das Husten drückt aufs Herz und hält das Blut am Zirkulieren. Der Druck auf das Herz hilft auch, den Rhythmus wieder zu normalisieren. Dadurch sollte es möglich sein, das Krankenhaus zu erreichen.
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21.05.2008 : Infos für Ärzte Mutationen auf den
Genen Erstmals haben Kieler Forscher
Gene identifiziert, die verantwortlich sind für die Entstehung der
chronisch entzündlichen Darmkrankheit Colitis ulcerosa. Die Studie der
Arbeitsgruppe um das Institut für Klinische Molekularbiologie an der
Universität Kiel ist in der jüngsten Ausgabe von Nature Genetics
veröffentlicht. Auf der Suche nach Morbus Crohn-Genen fanden die
Wissenschaftler drei Gene, die nur für ein Colitis-Risiko stehen können.
Das Team um Professor Stefan Schreiber hatte bereits vor sechs Jahren
die ersten Risiko-Gene der Colitis-Schwesterkrankheit Morbus Crohn
erkannt. Quelle: Christian-Albrechts-Universität zu Kiel http://www.journalmed.de/newsview.php?id=21350
Der
vollständige Artikel in Nature Genetics:
Und dazu noch folgender Artikel:
Quelle: Christian-Albrechts-Universität zu Kiel http://www.journalmed.de/newsview.php?id=21436
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Hier berichten Betroffene selbst |
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Es gehört viel Mut dazu ! |
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Iris v. B. schreibt mir heute
(6.10.2009) in einer Email: |
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Sehr geehrter Herr Schida! Mir geht es darum, positive Erfahrungen im Umgang mit meiner nicht mit Medikamenten behandelbaren (außer Kortison, hoch dosiert, aber das möchte ich nicht) unspezifischen Kolitis (bis 2001 jedenfalls) anderen Betroffenen mitzuteilen, damit sie vielleicht auch dadurch Hilfe erfahren können. Ich bin sehr
froh, herausgefunden zu haben, dass durch das Weglassen sämtlicher Herzliche Grüße an Sie und alle Betroffenen auf Ihrer Homepage! Iris v. B.aus Berlin |
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Liebe Iris! Vielen Dank für Deinen Beitrag, den ich sofort auf die "richtige" Seite gesetzt habe, wie Du siehst. Du machst das tadellos richtig: Immer viel selbst ausprobieren und einen Großteil der Verantwortung selbst übernehmen. Anders geht es nicht! Für Dich: Baldige
und anhaltende Besserung! |
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Brigitte R. schreibt mir heute aus Thüringen folgenden Bericht per Email und bittet um Ratschläge und Tipps an ihre E-Mailadresse: richter-thierbach@gmx.net . Wieder hat mich so ein verhasster
Colitisschub fest im Griff. Am Freitag war das Erschrecken wieder groß,
als ich das dunkle, stinkende Blut in der Toilette sah. Dreimal
hintereinander trieben mich die Krämpfe zum Klo. Mein Horror vor dem
Medikament Kortison und vor einem erneuten Krankenhausaufenthalt machten
mich gleich noch mehr krank, als ich mich sowieso schon fühlte. Aber was
solls! Ich rief die Ärztin an und ließ mir bestätigen, dass 100mg
Kortison die einzige Alternative ist, nicht das Wochenende in der Klinik
und am Tropf zu verbringen und ich schluckte in meiner Verzweiflung
Budenofalk 3mg, in Abständen dreimal hintereinander. Das entspricht
einer Dosis von 90 mg Kortison, ließ ich mir sagen. Genau weiß ich es
nicht. Salofalk nahm ich auch, obwohl ich eigentlich keinen Durchfall
hatte. Ich habe eine Abneigung gegen Medikamente, eine richtige Phobie.
Das was ich schlucken muss, weil ich Schildrüsenkrebs hatte, reicht mir
schon. (Datum: 2009 / 03) Lieber
Brigitte! Alles Liebe vom Wiener Helmut
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| Christof W. schreibt mir heute folgenden Bericht per Email: Servus Helmut, liebe CU-Gemeinde! (Datum: 2008/11)
Lieber Christof! |
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Diagnostik und Therapie der Colitis ulcerosa: Wichtiger
LINK der Deutschen Gesellschaft für Verdauungs-
und Stoffwechselerkrankungen zusammen mit dem Kompetenznetzwerk chronisch
entzündliche Darmerkrankungen.
An dieser Stelle möchte ich mich bei einem ganz hervorragenden Menschen - meinem Freund Walter - vom ganzen Herzen für seine selbstlose Unterstützung und auch MIT-Arbeit auf meiner kleinen Homepage bedanken. Es ist dies: Walter Kiesenhofer Walter ist mein langjähriger Freund; wir haben einander in den Anfängen des Internets über dieses kennen gelernt. Und seither bemüht er sich um mich und unterstützt mich in der Arbeit an dieser Homepage, wo es nur geht. Er selbst hat viel Erfahrung, was körperliches Leid, grandiose schulmedizinische Leistungen, psychische Kraft und Lebenswillen betrifft. Ist er doch bereits zweimal Nieren-transplantiert und ging vorher jahrelang zur Dialyse. Auch mit dem Nahtod hat Walter schon Freundschaft geschlossen. Von CU und MC ist er gottlob bisher verschont geblieben, dennoch findet er immer wieder Zeit, mich auf die neuesten medizinischen Errungenschaften, Diskussionen und Artikel hinzuweisen, die ich dann hier veröffentliche. Daneben ist er für das Erscheinen der periodische Zeitschrift der Selbsthilfe-vereinigung für Dialysepatienten und Nierentransplantierte OÖ. - "DIAPLANT" verantwortlich.
Man kann Walter natürlich auch im Internet erreichen. Da
er im "Nebenberuf" ein fabelhafter Dichter ist - ich lese seine Texte immer
mit Begeisterung - betreibt er die literarische
Homepage http://www.raumzeitlust.com/,
wo er einen Teil seines Werkes vorstellt. Aber auch "seine oben genannte Zeitschrift" möchte ich hier verlinken:
http://www.diaplant.com/. Lieber Freund, ich drücke Dich ganz fest an mich! Helmut Schida
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Geschrieben
von: Sonja K. am Freitag, 26 September 2008
Dazu noch Aktuelles: "Säure-Basen
Balance"
von Dr. Eva-Maria Kraske |
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Brigitte R. meldet sich
im Juni 2007 wieder aus Thüringen zu Wort! |
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KurberichtMai/Juni 2007 in der Vitalis – Klinik in Bad Hersfeld. Meine dritte Kur (seit 1998) durfte ich in Anspruch nehmen; und diese ging diesmal nach Bad Hersfeld in Hessen. Ich machte mich schlau, las im Internet Informatives über die Stadt, ihre Geschichte und über wichtige Daten, suchte den Ort auf der Karte, und wusste gleich, dass ich mit meinem Auto dorthin fahren werde. Etwa 200 km waren es, von meinem Dörfchen bis nach Bad Hersfeld. Ich fuhr beizeiten los und kam ohne Probleme in der schönen Hessenstadt an. Na ja, so ganz ohne Probleme nicht, weil ich mich in der Stadt mehrmals verfahren hatte. Es war zwar das Kurviertel ausgeschildert, aber nicht die Klinik benannt. Auf keinem Schild stand „Vitalisklinik“. Letztlich fragte ich dann einfach in einer Straße zwei junge Leute nach besagter Klinik. „Das finden Sie schlecht. Wir fahren vorneweg und bringen Sie hin!“ Oh, das ist aber nett. Der erste Eindruck ist bekanntlich immer der beste und dieser Eindruck von den freundlichen Menschen stimmte mich sofort super fröhlich. Eine kleine Kritik steckt hier mit drin, liebe Organisatoren der Stadt Hersfeld, Ihre Beschilderung evtl. etwas konkreter zu gestalten. Die riesige Kurklinik, am Weinberg gelegen, war weithin sichtbar, wurde aber auch von den anderen Anreisenden nicht sofort gefunden. Es lag also nicht an meiner mangelnden Orientierung, sondern stellte ein allgemeines Problem dar. Freundlich, sauber und gepflegt empfand ich sofort die Umgebung, die Klinik selbst, und auch die Menschen, die mir begegneten. Mein Zimmer für die nächsten 3 Wochen war zweckmäßig und schlicht eingerichtet. Es erinnerte mich einwenig an den DDR-Standart und die 0815 Einrichtung in preiswerten Hotels. Ich brauche generell keinen Luxus; was ich brauchte, für diesen Kuraufenthalt, waren: Ruhe, nette Menschen um mich herum, und einmal alle Fünfe grade sein lassen, das Essen nicht selbst kochen müssen, mich verwöhnen lassen, Sport treiben, gemütlich mit Menschen zusammen sitzen, einfach mal von der Arbeit und meinen Problemen Abstand nehmen können. Beim Mittagessen im großen Speisesaal kam ich mir am ersten Tag etwas verloren vor. Ich saß alleine am Tisch, ließ mir das Essen trotzdem schmecken, und stellte plötzlich fest, dass eine dunkelhaarige Frau mich schon vom Salatbuffet aus ins Visier genommen hatte. Sie kam mit ihrem Tablett auf mich zu und setzte sich zu mir an den Tisch. „Mein Gott, bin ich aufgeregt“, sagte Heidi aus Mittelfranken. „Das ist nämlich meine erste Kur.“ Wir unterhielten uns angeregt und stellten fest, dass wir fast gleichaltrig und uns sympathisch sind. Also, Berührungsängste hatte diese Heidi nicht – zum Glück. Probleme hatte ich anfangs nur mit ihrem Dialekt. „Ich fahr mitm Fahrrad of de Ärbet.“ Was meint die mit Ärbet? Ich kam aber schnell dahinter, dass sie ihre Arbeit meinte. Jeden Tag fand ich ihren Dialekt schöner und konnte sogar manchmal dolmetschen, wenn sie von anderen Leuten nicht verstanden wurde. Die guten Eindrücke fädelten sich auf wie eine Perlenkette. Das erste Gespräch mit der sympathischen und hübschen Stationsärztin, Frau Pesek, vermittelte sofort das Gefühl, dass man als Patient willkommen ist. Bei mir geht ja nie etwas reibungslos oder ohne Komplikationen ab. Irgendwas ist immer! Ich hatte bei der Ankunft Nierenschmerzen. Frau Pesek ordnete sofort einen Ultraschall der Nieren an, verordnete mir Antibiotika und kontrollierte den Urin mehrmals. Sie reagierte auf alle meine Zipperlein. Bei der Wassergymnastik - am zweiten Tag - traf ich Katharina. Eine sehr schöne, ruhige und sympathische Frau, die vor etwa 15 Jahren aus Russland nach Hessen kam. Prima! Konnte ich doch gleich mal wieder meine paar Brocken Russisch an ihr testen. Sie verstand mich sogar. Katharina spricht natürlich ein einwandfreies Deutsch. Wir saßen von nun an alle drei zu den Mahlzeiten zusammen und verstanden uns auf Anhieb. Katharina kam mir so zerbrechlich vor. Von Anfang an hatte ich das Gefühl, sie beschützen zu wollen. Sie hatte kürzlich eine Operation am Darm über sich ergehen lassen müssen, wobei Krebs festgestellt wurde. Wenn ich ihr doch bloß helfen könnte. Ich weiß, was die Diagnose „Krebs“ bedeutet; musste diese Diagnose 1998 selbst emotional verarbeiten. Mein Darm reagiert sehr stark auf negative psychische Einflüsse. Als mein Mann im vergangenen Jahr seine neue Lebensgefährtin mit in unser gemeinsames Haus brachte, nahm er es billigend in Kauf, dass ich dabei drauf gehe. Er kennt meine Krankheit. Das Ergebnis seiner Skrupellosigkeit löste einen Blutsturz in meinem Darm aus, der mich wieder einmal ins Krankenhaus brachte. Nun arbeite ich an mir, dass mich Stress, egal welcher Art, nicht mehr umhauen kann. Das Beeindruckende an so einer Kur ist, dass alle Patienten ähnliche gesundheitliche Probleme haben. Eine Stoffwechselerkrankung, wie Colitis ulcerosa oder Morbus Crohn, ist heutzutage keine Krankheit mehr, über die man mit vorgehaltener Hand spricht. Ganz offen sprachen die Patienten aus, wie ihr Stuhl aussieht, wie oft sie aufs Klo müssen und welche Probleme es mit der Krankheit gibt. Ich konnte immer bloß denken: Mensch, geht’s mir gut! Mein Stuhlgang hat sich wieder normalisiert, aber auch mich quälten schon sehr oft wochenlange Durchfälle. Meine Blutwerte waren vor kurzem so schlecht, dass sogar der Hausarzt Angst bekam. Meine Aversion gegen das Horrormedikament Kortison teile ich mit vielen Patienten. Ich dachte immer, dass nur ich mich sträube das Zeug einzunehmen, aber in Gesprächen mit anderen Betroffenen bekam ich mit, dass fast alle die Nebenwirkungen fürchten. Wer diese Krankheit nicht hat, nicht kennt, kann auch nicht nachvollziehen, wie ich mich über meine großen Kackhaufen gefreut habe, wenn ich während meines Kuraufenthaltes, nach dem kacken, in das Klobecken schaute. Gesunde Menschen nehmen das alles als selbstverständlich hin, dass sie jeden Tag einen normalen Stuhlgang haben. Für einen Colitis- oder Crohn – Patienten ist ein geformter Stuhl etwas Erstrebenswertes und Wunderbares. Wer viel isst macht auch viel Mist! Ich habe in Hersfeld sehr viel gegessen. Das Essen war super. Kalorien- und salzarm zwar, aber abwechslungsreich und sehr delikat zubereitet. Es verleitete mich dazu, mehr zu essen als ich eigentlich wollte. Trotzdem habe ich abgenommen, weil die Bewegung das Nötige dazu tat. In meiner Freizeit ging ich sehr oft zu Fuß in die Altstadt von Bad Hersfeld. Die Bewegung an der frischen Luft, die Geräusche um mich herum und die Blumen überall sog ich förmlich in mich hinein. Alte Häuser faszinierten mich schon immer. Ich fotografierte schiefe Fachwerkhäuschen, Blüten ganz nah, die Stiftsruine und sonstige alte Gemäuer. Da ich immer alleine unterwegs war, konnte ich meiner Fantasie und meinen Eindrücken nachgeben. Ich wurde von Tag zu Tag ruhiger und ausgeglichener. Nur nachts – manchmal - kamen die hässlichen Gedanken an das Vergangene; an die Trennung von meinem Mann, und an sein schäbiges Verhalten. Doch auch da hat die „Auszeit“ ihr nötiges dazu getan: Ich kam zu der Einsicht, dass ich ohne ihn viel besser lebe. Hoffentlich trägt auch diese Einsicht dazu bei, dass mich meine chronische Darmentzündung für eine sehr lange Zeit nicht mehr ärgert – am besten gar nicht mehr. Salofalk, so heißt das Medikament welches ich jetzt regelmäßig einnehme, und das kaum Nebenwirkungen haben soll. Ich hoffe, dass es mir für immer gut tut. Es ist gar nicht so verkehrt, einmal Zeit zu haben, sein Leben zu überdenken, vielleicht sogar noch mit einer Psychologin zusammen. Ich hatte leider nur wenige Gespräche mit Frau Ruch, einer Psychologin, die mir bei unserer ersten Begegnung Sympathie und Vertrauen vermittelte. Sie meinte: „Sie sind auf dem richtigen Weg, wenn Sie Ihren Mann gänzlich abhaken. Ich bin mir sicher, dass Sie den Richtigen noch treffen, der auch Ihre Interessen teilt und der gut zu Ihnen passt.“ Die Leute, die sich auf den Fluren und Treppen der Kurklinik begegneten, grüßten sich alle freundlich. Das Personal war zuvorkommend und nett. Die Stadt ist gepflegt – man spürte keine Hektik. Ost-West-Antipathien gibt es nicht; weder in der Vitalis - Klinik, noch in der Stadt. Ich habe mich erholt und fühle mich im Augenblick rundherum wohl. Eine kleine Sache fehlte mir: Ein internetfähiger, allgemein zugänglicher Computer. Aber auch da merkte ich nach ein paar Tagen, dass es ohne Internet auch geht. Ich hatte einen Fernseher im Zimmer stehen und einen sehr guten historischen Roman auf dem Kopfkissen liegen, was mir auch half, die Zeit zwischen den Anwendungen und die Abende nutzbringend zu gestalten. Diese Vitalis- Klinik für Stoffwechselerkrankungen in Bad Hersfeld kann ich ohne Vorbehalt weiter empfehlen. Ich danke hiermit nochmals allen Schwestern, Ärzten, Physiotherapeuten und allen Angestellten des Hauses für den schönen Aufenthalt den ich genießen durfte. Der jungen Ärztin Frau Pesek wünsche ich alles Liebe und alles Gute. Besonders wünsche ich ihr viel Erfolg in ihrem Beruf. Ich denke, sie hat den Richtigen gewählt. Beschließen möchte ich diesen Bericht mit ein paar Versen, zu denen mich der wunderschöne Kurpark und die verträumte Altstadt von Bad Hersfeld animierten:
Impressionen einer ThüringerinEin Spaziergang im Kurpark - am ersten Tag. Die Ruhe genießend, der Vögel Gesang. Blütenpracht, die jeder gern mag, Farbenspiel der Rhododendren an den Wegen entlang.
Häuser in der Altstadt, krumm und schief. Betrachtend versunken in frühere Zeiten. Duft aus den Bäckerläden, kein Großstadtmief. Freundliche Menschen, die Frohsinn verbreiten.
Gepflegte Häuser, Vorgärten mit Scharm. Straßenkaffees, angenehmes Verweilen, Mein Gott, wie sind doch Menschen arm, die hektisch nur durchs Leben eilen.
Fast zweitausendjähriges Monument aus Stein. Klosterruine erinnert an kärgliches Leben. Lädt jährlich zu Hersfelder Festspielen ein, den Menschen Kultur und Freude zu geben.
Umrahmt von sanften Hügeln, grünen Wäldern, liegt Bad Hersfeld im romantischen Fuldatal. Sind verblüht die Rhododendren, Korn reift auf Feldern, dann weiß ich:
Hierher komme ich wieder einmal! (c) Brigitte Richter, Thierbach 11, 07368 Remptendorf
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Liebe
Brigitte! An dieser Stelle möchte ich auch alle Leser im Raume Bad Hersfeld ganz herzlich aus Wien grüßen. Helmut Schida, http://www.superschida.com/
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Brigitte R. meldet sich
wieder aus Thüringen zu Wort!
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Liebe
Brigitte!
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Reinhold H. will weiteren
Schaden vermeiden helfen! |
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Cortison kann auf die Hüftgelenke gehen! Ich musste Cortison Oral (Urbason) auf Grund der Colitis
nehmen. Dadurch entstand eine Hüftkopf-Nekrose beiderseits. Und nun
werde ich Hüftgelenksprothesen auf beiden Seiten bekommen müssen. Liebe Grüße, Reinhold |
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Email an Reinhold |
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Lieber
Reinhold! |
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Jürgen G. schreibt über seine Erfahrungen mit Heidelbeeren !
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1. Erfahrungsbericht von Jürgen G. / Colitis Ulcerosa und Heidelbeeren Vorgeschichte Ich bin 59 Jahre, sitze wegen einer anderen Erkrankung seit 1997 im Rolli. Ab Frühsommer 2002 fühlte ich mich immer erschlagen, hatte stetige Bauchschmerzen, die ich aber nicht genau lokalisieren konnte. Da ich früher häufiger Last mit Magenbeschwerden hatte, war ich hier der Meinung, dass es diesmal auch wohl wieder vom Magen her stammt. Ich ließ mich, ohne genauere Untersuchungen mit unterschiedlichen leichten Medikamenten behandeln. Über Wochen hinweg trat aber keinerlei Linderung auf. Anfang November 2002 waren dann die Schmerzen im Bauch so stark, an ein geregeltes Essen war nicht mehr zu denken, dass ich Sonntag den Notarzt brauchte. Ich bekam ein starkes Schmerzmittel und den Hinweis, unbedingt ins Krankenhaus zu gehen und die Ursache abklären zu lassen. Da ich zusätzlich auch noch einige starke Schmerztabletten vom Notarzt bekommen hatte, waren die Gedanken an eine Einweisung ins Krankenhaus schnell verdrängt und man muss ja auch nicht unbedingt. Mittwochnacht wurden die Schmerzen nahezu unerträglich. Der ganze Bauch tat mir weh und vor lauter Krämpfen ging auch der Kreislauf in die Knie. Also wieder Notarzt, der den Kreislauf mit einer Spritze stabilisierte und auch ein starkes Schmerz- und Krampflösendes Mittel spritzte. Nach einer Stunde verließ mich der Arzt, nicht jedoch ohne eine Einweisung für das Krankenhaus zu hinterlassen. Inzwischen lag ich nun im Bett, versuchte zumindest ein wenig zur Ruhe zu kommen. Kurz drauf hatte ich das Gefühl einer Explosion in meinen inneren Teilen. Also schnellstens in den Rolli und ab zur Toilette. Dann kam für mich der Schock meines Lebens. Ein fürchterlicher Durchfall, Schleim und alles voll Blut. Na ja, dachte ich, nun hast du auch noch Darmkrebs!! Keine halbe Stunde später (nachts um 3:30 Uhr) war ich mit dem Rettungswagen im Krankenhaus. Hier gab es eine schnelle Voruntersuchung, bekam wohl auch ein Beruhigungsmittel und wurde am Morgen direkt für die Kolo vorbereitet. Da ich ungeheure Angst hatte, haben die mich dann mit dem Narkosemittel so zugestopft. dass ich an diesen Tag keinerlei Erinnerung mehr habe. Am nächsten Tag, ich war wieder so einigermaßen klar, bekam ich dann eine erste Diagnose. Starke CU, Gewebeproben sind außerdem genommen und alles weiter bleibt abzuwarten. Kurz darauf kam dann die Diätassistentin um mit mir die zukünftige Nahrung durchzusprechen. Ahnung hatte die Dame nicht. Sie fragt mich, ob ich einen Internetanschluss hätte, was ich bejahte. Sie meinte dann, wenn ich aus dem Krankenhaus entlassen würde, könnte ich ja dort mal nachsehen. Meine Mahlzeiten bekam ich im Krankenhaus aber fast normal. Von einer Diät zumindest hier in der akuten Phase war nichts zu merken. Ich habe dann nach Haferschleim-Suppe verlangt, die Beschaffung von Zwieback war hier auch äußerst schwierig. Ich bekam im Krankenhaus unterschiedliche Medikamente, Salofalk als Tabletten sowie Nexium gegen die Schmerzen. Andere Medikamente sind mir nicht mehr geläufig, es waren aber eine Reihe anderer Präparate. Nach einer Woche wurde ich entlassen. Im Krankenhaus war man der Meinung, dass ich zuhause auch gut aufgehoben wäre. Medikamente waren für mich nun verschrieben und zwar Salofalk Stix 1000mg, diese 3 x am Tag. Dazu dann wieder Nexium 40 mg, jeweils 1 x am Tag. Ferner jeden Tag über die Dauer bis zur Nachuntersuchung im Krankenhaus eine Trombosespritze, da man mein Blut ein wenig verdünnen wollte. Ein normales Essen war nicht möglich, eigentlich nur Haferschleim mit Wasser gekocht und dann natürlich immer wieder Zwieback und Kamillentee. Ich nahm dann natürlich rapide ab. Von 78 Kilo auf 67 Kilo. In der Zwischenzeit hatte ich mich im Internet ein wenig über CU informiert. Diätvorschläge aber auch konkret nicht gefunden. Mitte Januar 2003 ging es dann wieder ins Krankenhaus. Bei mir wird die Kolo nicht ambulant, sondern wegen des Rollis stationär gemacht. Das Ergebnis war äußerst erfreulich. Es wäre alles abgeheilt, die Gewebeproben hätte keinerlei Auffälligkeiten gezeigt und ich könnte nun wieder langsam anfangen, normal zu essen. Toller Erfolg!! Ich habe sehr vorsichtig gegessen, auf Reiznahrung verzichtet. Mit dem Erfolg, dass ich nach 4 Wochen wieder genauso dastand wie im November des vorherigen Jahres. Also, wieder strikte Diät und wieder alle Medikamente. Im Sommer habe ich dann von mir aus der Einnahme eingestellt, weiter sehr vorsichtig gegessen. Nie Experiment gemacht. Da ich ja in 2002 ein recht besch... Weihnachtsfest hatte, wollte ich mir nun zum Weihnachtsfest 2003 ein wenig Süßigkeiten gönnen. Ich habe mit meiner Frau einige Sachen gekauft, noch nichts davon gegessen, sondern für den "Bunten Teller" gut weggelegt. Als wenn meine Gedärme die Süßigkeiten gerochen hätten, bekam ich in der Nacht (14 Tage vor Weihnachten) einen neuen heftigen Schub. Wirklich aus heiterem Himmel. So wieder mit Notarzt und starken Spritzen und dem dann wichtigen Hinweis, alle Medikamente (Salofalk und Nexium) wieder zu nehmen. Meine Nahrung bestand nun wieder aus mit Wasser gekochten Haferflocken, Kamillentee und Zwieback.
CU und Heidelbeeren Am 27. Dezember 2003 besann ich mich auf meinen alten Ausflug ins Internet, um mir nun speziellere Informationen über die Krankheit und deren Heilung bzw. deren Behandlung zu holen. Ich bin es leid, mich immer mit Chemie "vollzuschießen". Also suchte ich nach alternativen Heil- oder Linderungsmethoden. Hier fand ich nun auf der Homepage der DCCV die Informationen von Heinz über die Wirkung von Heidelbeeren auf die CU. So habe ich ihn angeschrieben und er hat mir umgehend geantwortet. Eine Menge Informationen habe ich bekommen und so habe ich am nächsten Tag direkt mit der Einnahme von Heidelbeeren angefangen. Meine Nachbarin hatte in ihrer Gefriertruhe noch einige Beutel, die sie mir geschenkt hatte. Also auftauen, auf Zimmertemperatur bringen und so an die 150 gr. essen. Am Abend hatte ich ein leichtes Völlegefühl, keine Schmerzen im eigentlichen Sinne und keinerlei Krämpfe. Am anderen Tag dann zur Apotheke, Heidelbeermuttersaft gekauft und auch im Internet getrocknete Heidelbeeren bestellt. Nun wieder ein Beutel Heidelbeeren verspeist, dazu als ja für mich "normale" Mahlzeit immer noch Haferflocken, Kamillentee und Zwieback. Ab dem 3. Tag dann ein Senfglas (ich benutze sie als Trinkglas) halb voll mit Heidelbeermuttersaft und aufgefüllt mit Leitungswasser, bei Zimmertemperatur getrunken. Dann der erste Besuch des "Stillen Örtchens". Was vorher eine fürchterlich stinkende, schleimige und teilweise blutige Masse war, kam wohlgeformt, zwar schwarz durch die Heidelbeeren, aber fast angenehm riechend heraus. Von nun an habe ich meine Haferflocken beiseite geschoben. Mein erstes Butterbrot, hier Weißbrot mit einem fettarmen Käse, habe ich mit Genuss verzehrt. Ab Sylvester dann wieder normales, etwas auf das Fett achtende Essen, eingenommen. Hat mir vorzüglich geschmeckt!! Neujahr fast normal gegessen, keinerlei Probleme!! Am 2. Januar 2004 dann die Krönung. Ich habe 3 fettgebackene Krapfen gegessen. Habe ich mir seit Sommer 2002 nicht mehr gegönnt. Was ist passiert?? Nichts!!, bis auf ein leichtes Völlegefühl. Aber ich werde mein Glück hier nicht ausschöpfen. Auf Sauerkraut mit Eisbein oder Grünkohl mit Pinkel werde ich aber zur Zeit noch verzichten, ebenso auf stark blähende Lebensmittel!
Fazit Nun nehme ich der Abwechslung halber an einem Tag verteilt entweder 2 halbe Gläser Heidelbeermuttersaft, die ich mit Leitungswasser auffülle, oder 200 g Heidelbeeren (gefroren) oder aus dem Glas (abgetropft). Getrocknete Heidelbeeren habe ich noch nicht probieren können, da sie mir noch nicht geliefert worden sind. Hier möchte ich dann zu einem späteren Zeitpunkt berichten. Nun hoffe ich, dass das nicht nur von kurzer Dauer ist, sondern mir ein einigermaßen "normales" Leben gibt. Euch allen aus der Liste sei für die Hilfe gedankt. Dir, liebe Kathrin, wünsche ich ganz besonders eine baldige Genesung und Dir Heinz, hier mein herzlicher Dank für die ganzen Informationen und Tipps!! Jürgen, Mail: juergen@guertzgen.org |
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Lieber Jürgen!
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Renate R. bringt ihre harten Erlebnisse zu Papier ! |
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Von Brigitte erhielt ich
heute folgendes Schreiben zum Thema
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Lieber Helmut, |
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Oliver, 33 J., aus dem Raum Frankfurt ist geheilt ! |
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Hallo Helmut!
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Brigitte R. mit einer interessanten Alternative ! |
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Liebe
Brigitte!
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Eine Studentin, 38 J., erzählt von "ihrer" Colitis |
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Ich bin 1962 geboren (also nunmehr 38
Jahre alt) und bekam die Colitis mit 16 Jahren auf einer
Klassenfahrt nach Berlin. Meine Schwester leidet an Morbus Crohn,
und die ersten Anzeichen ihrer Krankheit zeigten sich merkwürdigerweise
ebenfalls auf einer Klassenfahrt! Wir waren also mit der Schulklasse
in Berlin, und die gesamte Klasse bekam eine Durchfallerkrankung.
Wir nahmen alle an, dass dies von dem schlechten Essen in der
Jugendherberge herrührte, denn das war wirklich scheußlich! Es
kann aber auch eine "ganz normale" Magen und Darmgrippe
gewesen sein, die damals fast jeden von uns befiel. Die Wochen und Monate vergingen, und der Durchfall blieb und wurde sogar stärker. Hinzu kamen noch heftige Bauchschmerzen (Krämpfe/Koliken). So ging ich dann deswegen zu meiner Hausärztin, die auf eine Weizenmehl-Allergie tippte und mir eine strenge Diät verordnete, die natürlich nicht half. Als ich dann 17 Jahre alt wurde und meine Schwester gerade 16 war, fuhr auch sie zu ihrer besagten Klassenfahrt und kam mit schlimmen Bauchschmerzen zurück. Bei ihr wurde damals eine Blinddarmentzündung diagnostiziert, und so wurde sie schließlich operiert, wobei man dann aber den Morbus Crohn entdeckte. Das brachte mich auf die Idee, dass meine Bauchschmerzen und der Durchfall ebenfalls von so etwas herrühren könnten, und so ging ich zu dem Arzt in der Klinik, wo meine Schwester lag. Dieser Arzt wollte mir gleich den Darm spiegeln, was ich aber nicht wollte. Deshalb wurde er ziemlich unwirsch und gab mir nur den Tipp, wegen meines Durchfalls weicheres Toilettenpapier zu benutzen! So lebte ich zunächst weiter mit meinen Schmerzen. Mit 18 Jahren zog ich mit meinem späteren
Ehemann zusammen und suchte auch einen anderen Arzt auf. Dieser
wollte mir "Frisium" (Beruhigungsmittel) verschreiben, was
ich aber nicht einnahm. Derselbe Arzt diagnostizierte dann auch
kurze Zeit später zum 1. Mal die Colitis und gab mir eine
Info-Broschüre mit. Die war so heftig formuliert, dass ich dachte,
mit spätestens 30 Jahren endgültig an Krebs zu krepieren, was mir
riesige Angst bereitete. Meine Oma sagte damals nur, dass ich ihr
immer nur Sorgen machen würde, was mir wiederum heftigste Schuldgefühle
bereitete. Seinerzeit arbeitete ich als Verwaltungsangestellte bei
der Stadtverwaltung und wurde im Büro ca. alle 5 Minuten von
schlimmsten Bauchkrämpfen heimgesucht. Gott sei Dank befand sich
die Toilette genau gegenüber meinem Büro, da ich seinerzeit ca. 25
bis
30 mal täglich Durchfall hatte. Zu dieser Zeit (mit 18 Jahren)
verschrieb mir ein Arzt auch ein Kortison-Präparat, was ich aber
aufgrund der schlechten Erfahrungen, die meine Schwester damit
gemacht hatte, nur 1 Monat lang einnahm und dann selbständig
absetzte und bis heute nie wieder einnahm. Die
Klinik Lahnhöhe wurde damals "ganzheitsmedizinisch" geführt.
Chefarzt war Prof. Dr. Otto Bruker, seine beiden Söhne waren Oberärzte.
In der Klinik erhielt ich erstmals eine Eigenblut und
Gruppen-Psychotherapie neben diversen anderen Behandlungen
(Massagen, Ölbäder, feuchtwarme Bauchwickel, Eurhythmie =
Heilgymnastik etc.). Erst durch eine andere Patientin erfuhr ich,
dass die Klinik teilweise anthroposophisch geführt wird (einer der
Bruker-Söhne ist Anthroposoph; sein Vater sei jedoch gegen eine
Anthroposophierung" der Klinik gewesen). Das Gute daran war
allerdings, dass dort nicht "missioniert" wurde. Vor
ca. 10 Jahren habe ich nun also viel für meine Gesundheit getan
(Autogenes Training gegen den inneren Stress, Yoga und Meditation
gegen die Ängste usw., obwohl ich mich nicht in die Kiste
"Esoterikerin" hineingeordnet wissen möchte). Seitdem
mache ich nichts außergewöhnliches mehr für oder gegen die
Krankheit. Ich nehme seit ca. 20 Jahren keinerlei allopathische
Medikamente ein (auch keine gegen andere "Wehwehchen").
Wenn ich etwas habe (Erkältung usw.), behandele ich mich mit natürlichen
Sachen oder gönne meinem Körper die nötige Ruhe, um mit einer
Erkrankung selbst fertig zu werden. Ich habe
nun seit damals nur noch 2 3 mal jährlich für 1 2 Tage
Bauchschmerzen (meist nachdem ich Pilze, Mais o. ä. gegessen habe)
und nur noch 3 Stühle pro Tag. Ich achte sehr auf meine Gefühle,
tue das, wozu ich wirklich Lust habe, wenn es irgendwie geht, ernähre
mich halbwegs gesund (viel Salate, selbstgebackenes Vollkornbrot
etc., aber nicht, weil es "gesund" ist, sondern weil ich
Lust darauf habe und es mir schmeckt!) und bin glücklich und
zufrieden.
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Ein inzwischen lieber
Freund aus dem Internet hat mich ganz vorsichtig darauf aufmerksam
gemacht, dass ich eine - nämlich seine - Alternative hier auf meiner Page
noch nicht erwähnt habe: die Entfernung des Dickdarms in Verbindung mit
einem künstlichen Darmausgang. Da ich über diese Alternative nicht aus
eigener Erfahrung berichten kann (und auch noch nicht möchte!), gebe ich
Ihnen hier seine, Axel Dölls, ureigene Erfahrung mit dieser Art der
Alternative weiter. |
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Axel Döll, 50 J., erzählt von "seiner" Operation |
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Axel Döll Geb.:
21.03.1950 Colitis UlcerosaSilvester
1982 fing bei mir die Krankheit an. Nach 4 Wochen im Katholischen
Krankenhaus Eisenach wurde ich mit dem Hinweis entlassen: „ Im Moment
ist die Krankheit stillgesetzt, aber sie kommt wieder.“ Keinen
Moment dachte ich die Jahre danach an die innere Gefahr, die da lauerte
und nur einen geeigneten Auslöser brauchte. Was
1990 der Auslöser war, steht bis heute nicht fest. Jedenfalls war die
Entwicklung mörderisch. „Sulfasalazin“
so hieß, glaube ich, die Medizin, die aber nichts bewirkte. Erst
„Cortison“ half mir leben. Meinen Beruf als leitender Meister musste
ein anderer übernehmen, ich durfte aber in der Firma bleiben, als
Stellvertreter. Eine großzügige Geste, die mir letztendlich mit über
die Krankheit hinweghalf. Knapp
ein Jahr später wurde „Cortison zum Problem. Zucker – wurde
diagnostiziert. Inzwischen
war ich soweit, dass ich mir die Entfernung meines Darmes regelrecht wünschte. ResümeeIm nachhinein bin ich der Auffassung, dass Colitis Ulcerosa mit nichts zu stoppen ist. Es gibt verschiedene Krankheitsverläufe, meine war sicher eine der schlimmsten. Nur der Rückenhalt durch meine Familie und meine Eigensinnigkeit haben mich zu schier übermenschlichen Leistungen gebracht. Diese Krankheit hat letztendlich mich selbst verändert. Einige Charaktereigenschaften, nicht die besten, sind auf der Strecke geblieben.
Bedauerlich
ist: Regierungen machen sich zunehmend Gedanken, wie sie ihren
ausschweifenden Stil finanzieren können. Dass es noch Krankheiten gibt,
die erforscht werden müssen, scheint sie nicht sonderlich zu
interessieren. Das würde schließlich Geld kosten, meine Steuern zum
Beispiel. Da ist es doch viel besser, die Steuern werden in sinnlose Kriegsbeteiligung und
Prachtbauten eingebracht. Für die Gesundheit der Bürger, die das Geld
erwirtschaften, ist offensichtlich jeder Pfennig zu viel. Schade! |
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Thomas, 37 J., aus Mecklenburg erzählt von "seiner" CU |
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Ich
bin 37 Jahre und habe seit ca. 7 Jahren Colitis. Es fing mit schleimigen
Durchfällen (teils mit Blut) an. Nach einer Behandlung mit Salofalk
verschwanden die Beschwerden wieder. Der Arzt tat es mit einer Entzündung
verursacht durch Bakterien ab. Nach dem Absetzen der Medikamente fingen
die Beschwerden langsam wieder an. Durch eine Coloskopie wurde dann CU
diagnostiziert. Mein Arzt meinte, damit könnte ich 100 Jahre werden, da
die CU nur ein Stück Enddarm befallen hat. Für mich war es ein Schock,
den ich nur schwer psychisch verarbeiten konnte. Mit
damals 30 Jahren schon chronisch krank. Aber meine Lebensgewohnheiten
stellte ich noch nicht um, was sich als Fehler erwies. In
den ersten 4 Jahren bekam ich hin und wieder Schübe, die ich mit Salofalk
und kurzzeitg mit Colifoam Schaum in den Griff bekam. Dann mit 34 Jahren
hatte ich einen schweren Schub. Eine Coloskopie zeigte, dass der Darm
weiter befallen war. Ich musste wieder die Medikamentendosis erhöhen. Das
Problem war jetzt, sobald ich weniger Medikamente nahm, verschlechterte
sich mein Zustand. (4g Salofalk und 100mg Colifoamschaum). Dann
bekam ich 1998 einen Lymphknotenabszess am Hals. Ein HNOArzt behandelte
mich mit einem Antibiotika (Sobelin). Dies führte zum schlimmsten Schub,
den ich je hatte; ca. 15 blutige Durchfälle am Tag. Nun wechselte ich
endlich den Arzt und ließ mir den Abszess operativ entfernen. Die CU
bekam ich nur mit Cortisontabletten in den Griff. Der Abszess war aber
nach 3 Monaten wieder so groß wie ein Hühnerei. Jetzt und die nächsten
Male ließ ich ihn punktieren. Inzwischen erfuhr ich, dass der Abszess und
die Einnahme von Cortison im Zusammenhang stehen könnten. Also musste ich
mir Alternativen suchen. Seit
1999 bin ich nun in Behandlung bei einer Ärztin für Naturheilkunde. Sie
begann mit einer Eigenbluttherapie. Außerdem sollte ich jeden Stress
vermeiden und immer innere Ruhe bewahren, was mir jetzt noch manchmal
schwer fällt. Nun
folgte eine Antipilzdiät, da mein Darm von Pilzen befallen war. Den
phWert im Darm (zu sauer) bekam ich durch Ernährungsumstellung auf
basisch reagierende Produkte in den Griff. Dann wurde die Darmflora mit
Prosymbioflor wieder belebt. Damit sich der Darm besser auf die Krankheit
einstellt, bekam ich eine Autostuhlnosode. Außerdem führe ich seit
Oktober 1999 eine MORA-Therapie durch. Seit Beginn meiner Behandlung 1999
verbesserte sich mein Zustand (3 Stuhlgänge pro Tag) und ich konnte die
Medikamente auf 2g Salofalk pro Tag reduzieren. Ein
weiterer Schritt zur Verbesserung meines Zustandes ist vielleicht der tägliche
Verzehr von Heidelbeeren (im Sommer frisch, im Winter aus dem Glas). Ich
bin der Meinung, jeder CU-Kranke sollte sich nicht zufrieden geben, mal 5g
Salofalk oder 30mg Cortison zu schlucken, sondern nach Alternativen suchen
und verschiedene Behandlungen probieren, die auf dieser Homepage hier
vorgestellt werden. Thomas (Email : ST.WESKA@tonline.de)
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Ganz toll finde ich das Verhalten von Markus, der mir schreibt: "Da Du so viel für
andere Menschen tust, ist es hoch an der Zeit, dass Dir selbst nun einmal
jemand hilft! Schreib mir ein paar Zeilen über Dich und Dein Leiden, dann
kann ich besser auf Dich eingehen."
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Markus, 27 J., nimmt sich nun meines Leidens an |
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Wichtig bei Colitis
ulcerosa: Körperwärme
halten Beispiel für einen Tagesplan:
Frühstück: Vierkornbrot mit Beilagen, Möhren, Buttermilchdressing, Mittagessen: Fleisch, Gemüse, Kartoffel oder Reis. (1 Päckchen Colina), Kaffee:
nur den Zucker durch Süßstoff ersetzen. Abendessen: grüner Salat, mit Beilage Kochschinken oder Dazu den ganzen Tag viel trinken und regelmäßig Essen aufnehmen! Danke für Deine Tipps, Markus!
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Als mich mein Hausarzt im März 1999
mit akutem Blutmangel in das Krankenhaus schickte, war dies höchste Zeit:
nach 2 Wochen mit Darmspiegelungen, Gewebeproben, Röntgen usw. wurde
festgestellt, dass meine Colitis inzwischen bösartig geworden war, der
Dickdarm darüber hinaus komplett entzündet! Eine Operation war also
dringend notwendig. Zu diesem Zeitpunkt hatte ich bereits 18 Jahre Colitis
ulcerosa. Stefan (Email : stefan.trost@freenet.de)
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Urin wirkt!
Es ist natürlich auch "nur" eine Symptombekämpfung,
aber eine schnell wirkende, völlig unschädliche und nicht zuletzt bis auf
die Anschaffung der Einlaufgarnitur (Apotheke) kostenlose Methode.
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