Colitis ulcerosa
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Ich antworte bestimmt 

Die meisten an Colitis ulcerosa erkrankten Menschen haben neben ihrem gesundheitlichen auch ein psychosoziales Problem. Oder gerade deshalb? Ich weiß es nicht. Fest steht, dass wir einander mit Rat und Tat zur Seite stehen sollten, denn nur wir wissen, was die Krankheit wirklich bedeutet und wie sehr sie unsere Lebensqualität mindert. Nur aus diesem Grund entstand die Idee zu dieser Homepage, die weltweit auf großen Zuspruch trifft. Viel mehr als ich es ursprünglich annahm.

Inzwischen ist die Hilfestellung, die ich zu geben versuche, in harte Arbeit ausgeartet. Dennoch nehme ich gerne zu Fragen Stellung, wenn ich ein wenig helfen kann. Ich biete Ihnen folgende Möglichkeiten:

An mich ein:

   

Mails an:

 

     

E-Mail

   

Mitpatienten

 
 

Hier ein kleiner Ausschnitt jener Tipps, die mir von Mitpatienten zugesandt wurden:

 
 

Im Juni 2013 entdecke ich eine interessante Homepage, die ein sehr ähnliches Ziel wie die meine verfolgt. Ich möchte diese meinen Besuchern nicht vorenthalten. Sie stammt von dem Psychotherapeuten und Naturheilkundler Wilhelm Roth:

 
 
Wer von Wilhelm Roth mehr erfahren möchte, der klicke hier !
 
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Anfang Dezember 2012 mache ich über meine CU-Page die Bekanntschaft mit Herrn Mag. Dieter Messner. Er schreibt:

 

Sehr geehrter Herr Schida!

Nach zwanzigjähriger Befassung mit Sitzforschung vermute ich, dass Morbus Crohn und Colitis ulcerosa aufs engste mit langen täglichen Sitzzeiten zusammenhängen und im Sitzen "ausgebrütet" werden. Was 'lang' oder 'exzessiv' ist, bestimmt der jeweilige Körper. In Deutschland und Österreich gibt es keine ernstzunehmende Sitzforschung, aber internationale Berichte (alle im Internet unter 'sitting too long', 'sitting diseases'; D. Dunstan, P. Katzmarzyck, T. Hamilton, E.Ekblom-Bak, J. Levine u.v.a.) weisen auf den engen Zusammenhang zwischen prolongierten Sitzzeiten, die heute in allen Industrieländern üblich sind, und Symptomen und Syndromen wie Bluthochdruck, Fettleibigkeit, Diabetes 2, Herz-Kreislaufproblemen, verkürzte Lebenserwartung, Dickdarmkrebs, Prostatakrebs, Eierstock-, Brust-, Gebärmutter- und Lungenkrebs hin.
Nach dem Studium von hunderten Fachartikeln und Beobachtungen in meinem Bekanntenkreis, aber auch von berühmten Persönlichkeiten bin ich zur festen Überzeugung gelangt, dass exzessives Sitzen für eine lange Reihe von musculoskeletalen, gastrointestinalen, urogenitalen, kardiovasculären, renalen, respiratorischen, neurologischen und psychischen Problemen verantwortlich gemacht werden kann. Und sicherlich auch für MC und CU. Wir sitzen ja nicht nur auf den Sitzbeinen und dem Glutaeus, sondern eben auch auf dem Damm, bzw. dem Beckenboden. Wir kommen wir nur auf die Idee, dass diese Körperregion jahrelangen Sitzdruck ohne pathologische Reaktion aushalten soll?!

Sogenannte "Flugthrombosen", "Reisethrombosen", (economy class syndrome) oder Dekubitus sind nur die auffälligsten Manifestationen von Sauerstoffmangel in betroffenen Geweben. Ich vermute, das die Unteroxygenierung der abdominalen Organe infolge der Sitzkompression zu niedriggradigen Entzündungen führt, die nach Jahren ernsthafte Erkrankungen bewirken können. Die "genetische Komponente" erklärt nur, dass eine Disposition vorhanden ist. Aber es braucht einen auslösenden Trigger. Das ist aus meiner Sicht die unphysiologische Sitzhaltung, wenn sie für längere Zeit immer wieder praktiziert wird.
An "autoimmune Reaktionen" kann ich nicht glauben. Die Immunzellen reagieren völlig richtig - wie ich es sehe - sie attackieren nämlich Zellen und Gewebe, die durch längere Sauerstoffminderversorgung unter oxidativem Stress stehen und bereits 'angezählt' (entzündet) sind. Warum sollte unser Immunsystem - nach einer Entwicklung von Millionen Jahren - sich plötzlich gegen die eigenen gesunden Zellen richten! Ich halte diese Erklärung für unglaubwürdig.

Ich melde mich nicht aus Geltungssucht, sondern aus Mitgefühl mit den Millionen Menschen, die aufgrund unserer Sitzgewohnheiten schlechte Prognosen haben. Wer viel Autofahren muss wie Vertreter oder LKW-Fahrer, ist gefährdet. Briefträger, die immer in Bewegung sind, kriegen erst Probleme, sobald sie in den Innendienst versetzt werden und einen Schreibtisch bewachen müssen.

Mit dem Sitzen verhält es sich so, dass wir alle dafür blind sind, bzw. durch unsere Sozialisation blind gemacht wurden. Wir alle sind geprägt von diesem europäischen Prestigesymbol, das wir auch global verbreitet haben. Unsere Schulen sind ausnahmslos Sitzschulen, Einschulung ist "Einstuhlung". Es gibt keinen wissenschaftlichen Grund dafür, dass wir auf niedrigen Stühlen in Kompressionshaltung arbeiten sollen. Wir sind für Bewegung gebaut und nicht fürs Sitzen. Auch alle unsere Ärzte sind vollkommen kulturblind für die Folgen des Sitzens. Sie sind allerdings auch die größten Profiteure der Sitzgewohnheit. Rauchen, übermäßig viel essen und sitzen sind zur Zeit  d i e  volksgesundheitlichen Probleme.

Was Mag. Messner dagegen vorschlägt, lesen Sie hier:
 
http://www.alpenoffice.at/

 

Mit freundlichen Grüßen und allen guten Wünschen
Ihr Dieter Messner

miniterra2000@yahoo.de

 
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Im Oktober 2012 wurde ich von Herrn Karl Kaderabek folgendermaßen angeschrieben:

 

Hallo Herr Schida!

Wir suchen noch weitere Testpersonen mit Darmerkrankungen, welche sich für einen schon laufenden und bisher sehr vielversprechenden Test zur Verfügung stellen! Testdauer etwa 4 Wochen, unverbindlich und kostenlos, tägliche Einnahme eines Heilkrautes in Form eines Tees. Keine Nebenwirkungen! 100% Bio!

 

Interessierte nehmen bitte Kontakt auf mit Herrn Karl Kaderabek
1210 Wien, Mobiltel.: +43 680 1170883, E-mail:
messagebox1@hotmail.de

Karl Kaderabek, Oktober 2012

 

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Hallo Herr Schida,

mit Interesse hab ich Ihre Seite im Internet gelesen und einige Male zustimmen können. Auch ich leide an Colitis Ulcerosa (seit ca 12 Jahren, bin selber jetzt 41). So z.B. Ihre Erfahrungen mit dem Alkohol, das ist bei mir genau das gleiche...

Ich wollte Ihnen noch von einer Erfahrung berichten, die vielleicht auch anderen Menschen helfen kann. Ich nehme seit einigen Jahren täglich einen Esslöffel Kreuzkümmel mit einem Schluck/Glas Wasser. (Nicht zu verwechseln mit herkömmlichem Kümmel!)

http://de.wikipedia.org/wiki/Kreuzk%C3%BCmmel

http://www.heilkraeuter.de/lexikon/kreuzkuemmel.htm


Man kann die Samen des Kreuzkümmels auch kleinmahlen, aber ich nehme sie einfach so mit etwas Wasser. Habe seitdem viel weniger Probleme mit Schüben, Schmerzen, Durchfällen, Blut im Stuhl und den üblichen anderen Erscheinungen dieser Krankheit.

Viele Grüße und weiterhin gute Gesundheit
Helmut B., September 2011

 

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