Colitis ulcerosa
Spiritualität / Geistiges

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Mein gedanklicher Überbau

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Ich habe meine Krankheit jahrzehntelang nicht in den Griff gekriegt. Auch keine Medikamente, keine Diäten und keine Behandlungen haben dies auf die Dauer geschafft. Ja, die Symptome sind mal schneller, mal weniger schnell und mal überhaupt nicht verschwunden, um nach einiger Zeit wieder in anderer Form oder gar verstärkt aufzutauchen. Die Lehre, die ich aus dieser Tatsache für mich gezogen habe: Es muss noch viel mehr dahinter stehen, das es ausmacht, ob wir gesund sind, erkranken, wieder gesund werden oder es nicht und nicht schaffen. Konzentrieren wir uns nur auf das erkrankte Organ, den offensichtlichen Schaden und behandeln wir nur diesen und seine Symptome, so können wir die Ursache des Leids nicht erkennen und folglich auch nicht loswerden. Doch die heutige Zeit ist vornehmlich auf das erfassen von Symptomen und deren Beseitigung bedacht. Und das ist in den meisten Fälle (in allen?) zu wenig.

Und da man beim Eindringen und Tiefergehen in diese Materie sehr schnell allein gelassen wird und an seine eigenen Grenzen stößt, habe ich mich an Menschen gehalten, die einen Teil ihres Lebens eben dieser Thematik "geopfert" haben. Denn in unserer heutigen, schnelllebigen und allein auf Profit ausgerichteten Zeit, bleibt für solches Denken eben keine Zeit mehr. Daher wird dieses Kapitel viel von Aussagen und Büchern handeln, von Zitaten und Weisheiten, von Theorien und fernen Kulturen. Vielleicht auch von Religionen - aber dann sicher nicht von Religionen im herkömmlichen Sinne. Vieles wird phantastisch anmuten, eher nach Science Fiction und Mystizismus klingen. Und es wird recht wenig mit unserer / Ihrer überkommenen Realität zu tun haben, die wir als gegeben annehmen und schon gar nicht mehr hinterfragen. Leider!

Sie haben jetzt die Wahl. Sie können sich entscheiden und hier weiterlesen - oder Sie lehnen das "spirituelle Gesülze" ab und gehen sofort zurück.   

 

Gut, da Sie sich für das Weiterlesen entschieden haben, möchte ich Ihnen zuallererst sagen, dass auch mein Wissen nur angelesen ist. Ich werde Ihnen aber bei jeder sich bietenden Gelegenheit meine Quellen nennen, sodass Sie die entsprechenden Schriften oder Internetseiten selbst jederzeit einsehen können.

Doch Vorsicht! Wenn Sie etwa "Alternative Heilmethoden" in Ihren PC eintippen und einen Suchdienst damit auf die Reise schicken, haben Sie in weniger als einer Viertelsekunde über 2 Millionen "zuständige Internetseiten" gefunden. Unüberschaubar! Und bei "Spiritualität und Krankheit" erhalten Sie in 2 Zehntelsekunden knapp 2 Millionen andere Einträge. Um auch nur einen Teil von diesen aufzuarbeiten und zu verstehen, reicht Ihre Lebenszeit nicht aus. Und täglich kommen neue Ergebnisse hinzu, verändern das Gesamtbild abermals und helfen uns aber in Wirklichkeit nicht weiter. Und ich werde dieser Unmenge an Seiten keine weitere hinzufügen. Ich koche mein eigenes Süppchen, das allein dem Besiegen "meiner Krankheit" dient. Basta!

Damit kommen wir zum ersten Schwerpunkt eines gesunden Geistes und damit zur Annäherung an einen (vielleicht) gesünderen Körper. Ich nenne diesen Punkt

Selbstliebe oder Egozentrik

Nur wer sich selbst liebt, kann andere lieben und von anderen geliebt werden! Nun ist es leider seit Jahrzehnten (oder noch länger) verpönt, das zuzugeben. Wenngleich wir es tagtäglich erleben, dass die meisten Menschen am eigenen Vorwärtskommen, am eigenen Geschäft, an der eigenen Familie, an Macht und Geltung interessiert sind, kann das doch niemand öffentlich zugeben. Doch strebt jeder nach einer höheren, gefestigten, mächtigeren Position im Wirkungskreis seines eigenen Lebens. Warum? Weil er in seinem Inneren ein Häufchen Unglück und Elend darstellt, ist es für ihn umso wichtiger nach außen hin als eine starke Persönlichkeit zu gelten. Mehr scheinen als sein! Und als probates Mittel dient einem solchen Menschen eben die Macht und die Aggressivität. Vergessen wir jedoch nicht: dahinter steht ein Häufchen Unglück, das vor Furcht nur so zittert.

Was sagt Krishnamurti über diese Furcht so treffend?

Wir fürchten uns davor, ein "Niemand" zu sein / Furcht ist ein Produkt der Gedanken / Wer in der Gegenwart lebt, kennt keine Furcht.

Aus dem Buch:
Titel: "Einbruch in die Freiheit"
Autor: Krishnamurti
Aquamarin Verlag / ISBN: 978 3 89427 100 8

Dabei sollte man wissen, dass es zwei Arten von Furcht gibt: die physische und die psychologische.

Die physische ist uns angeboren und aus dem Tierreich übernommen. Sie stellt sich reflexartig ein, wenn wir beispielsweise mit einer Giftschlange in einem Raum sind. Diese physische Furcht ist für unser Überleben nützlich. Sie aktiviert sofort höchste Konzentration und Abwehrreaktion auf die erkannte Gefahr und gibt uns im Moment wichtige Überlebenshilfen.

Dagegen besteht die psychologische Furcht für jeden Menschen aus eigenen Ängsten (Existenzangst, Angst vor Misserfolg, Angst vor Lächerlichkeit, Angst vor Kummer und Krankheit und vieles mehr). Bei genauerer Betrachtung erkennt man, dass diese Ängste sich entweder auf die Vergangenheit oder auf Zukünftiges beziehen. Und hier kommen wir zu einem wesentlichen Übel: Wir alle leben viel zu wenig in der Gegenwart! Immer belastet uns Vergangenes - oft verstellt uns das Denken an Zukünftiges den Blick auf das Hier und Jetzt. Aber nur im Hier und Jetzt können wir wirklich und effektiv leben

Wird fortgesetzt !

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