In allen Religionen vertreten - heute wieder modern:

FASTEN ...

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... Heilfasten und Fastenkuren machen Sinn

Wo liegt der tiefere Sinn dabei?

Wie ich es gemacht habe
Wo liegt der tiefere Sinn dabei?

Wenn wir uns mit dem Fasten eingehend befassen, kommt früher oder später Religion ins Spiel. Das darf uns nicht wundern, nimmt doch das Fasten in der Tat während der gesamten letzten 5000 Jahre der Menschheitsgeschichte, die wir heute überblicken, in allen Regionen und zu allen Zeiten einen wesentlichen Platz ein. So dient auch das rein religiöse Fasten, das wir in allen wichtigen Religionen der Menschheit vorfinden, nicht nur einem religiösen Prinzip, sondern fördert vor allem auch die Gesundheit des geistigen Gefäßes - unseres Körpers.

Leider wurde das Fasten und damit auch das Heilfasten während vieler Jahrzehnte und zum Schaden der kranken Menschheit aus der naturwissenschaftlichen Denkweise verbannt und entzog sich so auch dem Blickfeld der Medizin. Doch um die Jahrhundertwende zum zwanzigsten Jahrhundert wurde das Fasten von einigen wenigen Außenseitern neu entdeckt und erlangt heute schon wieder eine gewisse Bedeutung selbst in der modernen Heilkunst.

Ich kann hier nur weiterführende Wege und vor allem Literatur aufzeigen und darüber hinaus meine eigenen spärlichen Erfahrungen mit dem Fasten wiedergeben. Bitte lesen Sie als Einführung unbedingt einige von den unten angeführten Werken!

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Bücher zu diesem alternativen Teilgebiet:

Dr. med. Buchinger: Heilfastenkur (Wilkens-Verlag; ISBN 3-87912-013-7)

Lützner Hellmut: Wie neugeboren durch Fasten (Unzer-Verlag; ISBN 377421462X)

Maria Buchinger: Heilfasten ist nicht Hungern (TRIAS, Stuttgart; ISBN 3777306487)



Links
zu diesem alternativen Teilgebiet:

Heilfasten, Entgiften, Entschlacken

 

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Wie ich es gemacht habe
Ich habe es vorher genau mit meinem Hausarzt abgesprochen und ihn gefragt, ob ich überhaupt eine Fastenkur durchführen darf und soll. Nach seinem O.K. habe ich begonnen bestimmte Lebensmittel wegzulassen und habe auch sonst nur mehr die Hälfte zu jeder Mahlzeit zu mir genommen.

In dieser Übergangszeit, die bei mir etwa 2 Wochen gedauert hat, habe ich mit dem Rauchen und dem Genuss von Alkohol komplett aufgehört. Ich habe genau darauf geachtet, dass ich etwa 3 bis 4 Liter Flüssigkeit in Form von Kräutertees und Mineralwasser zu mir nehme.

Dann kam der Umstieg auf nur mehr flüssige Nahrung. Klare Suppen und Tee bildeten meine einzigen Nahrungsmittel. In dieser Zeit begann bereits eine deutliche Gewichtsreduzierung - seit dem Start "meiner Kur" hatte ich bereits von 98 kg auf 92 kg abgenommen.

Nun kam die Phase des reinen Safttrinkens. Pro Tag nahm ich nach wie vor viel Tee und Wasser auf und begnügte mich ansonsten mit einem großen Glas Gemüsesaft. Nun veränderten sich schon einige Dinge fühlbar in meinem Körper. Der Mund trocknete aus, die Zunge bekam einen Belag, Mund- und Körpergeruch stiegen merkbar an. Leichtes Schwindelgefühl gepaart mit einem schwebenden Gang stellten sich ein. Ich hatte keinen festen Plan, wie lange ich diese strenge Diät würde durchhalten. Ich richtete mich ganz nach meinem inneren Gefühl. Am vierten Tag bereits hatte ich genug davon, wenngleich in den Büchern von 2 bis 4 Wochen die Rede war. Mein Gewicht war auf unter 87 kg gesunken, Kopfschmerzen traten auf, verschwanden aber auch wieder von selbst. Eigenartigerweise hatte ich zu dieser Zeit keinen Hunger mehr.

Am fünften Tag nahm ich zu meinen Tees eine Schale klare Suppe. Mit der Zeit kam wenig gekochtes Gemüse dazu, dann Kartoffelbrei. Erst in der vierten Woche nach Beginn meines Fastens nahm ich Kompott und ein kleines Stück gedünsteten Fisch zu mir und begann damit, die Kost wieder leicht umzustellen. Mein Gewicht war inzwischen auf 83 kg gesunken und da pendelte es sich auch ein.

Als ich nach 6 Wochen wieder "normal" aber in Summe viel weniger zu mir nahm, stieg mein Körpergewicht wieder leicht auf 87 kg und blieb dort auch stehen. 

Abschließend möchte ich sagen, dass ich es nicht lange "durchgehalten" habe, aber dennoch viel erfahren durfte. Allein durch die Reduzierung meines Körpergewichts um über 10 Prozent fühle ich mich wesentlich besser. Und das Weglassen von besonders "schweren" und "ungesunden" Nahrungsmitteln habe ich mir über die Kur hinaus bis heute bewahrt. Ich kann Fasten nur wärmstens empfehlen! 

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