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Der Arzt meinte:
„Sie dürfen nur wieder
Nach Hause, wenn
Die Pflege gesichert
Ist“, so nannte er
Es, was hieß, dass
Sich ab sofort ein
Ambulanter Pflegedienst
Um sie und ihn kümmern
Würde, weil sie
Keine eigenen Kinder
Hatten und der Neffe
Als letzter Verwandter
Zu weit weg wohnte, als
Dass reger Kontakt
Bestünde, geschweige denn
Eine vertrauensvolle
Beziehung, also ein
Ambulanter Pflegedienst, der
Zweimal täglich zum Reichen
Der Medikamente, zur
Unterstützung beim
An- und Ausziehen und
Zur Hilfe bei der Körperpflege
Käme, andernfalls
Einweisung in ein Altenheim
„Sie haben die Wahl!“, meinte
Der Stationsarzt, beide
Wollten wieder nach
Hause, in ihr Haus, in ihre
Gewohnte Umgebung, in
Ihr altes Leben, doch sie
Hatten über Wochen zu
Wenig getrunken, dadurch
Zusammenbruch, Notarzt
Und Krankenhausaufenthalt.
Nun standen sie unter
Beobachtung, und nichts in
Ihrem Leben war mehr wie
Früher. Die Sozialarbeiterin
Sprach mit ihnen, sprach
Mit dem Arzt, las den
Pflegebericht. Ihre Notizen:
Ungepflegtes Erscheinungsbild
Bei Krankenhausaufnahme,
Schlechter Allgemeinzustand bei
Aufnahme, beginnende Exsikkose
Bei Aufnahme, zu hoher Blutdruck
Bei Aufnahme, vom Hausarzt
Verordnete Medikamente
Vor Aufnahme offensichtlich
Längere Zeit nicht
Eingenommen, bei ihm
Zusätzlich Harninkontinenz
Sowie stark gebeugter und
Unsicherer Gang trotz
Gehstock, bei ihr fortgeschrittene
Altersdemenz 1. Grades
Mit zunehmendem Verlust des
Kurzzeitgedächtnis, der
Orientierung und der
Urteilsfähigkeit sowie
Rastlosigkeit und überhöhte
Fröhlichkeit, beide
Nicht fähig, sich alleine
Zu versorgen und
Ohne Unterstützung
Zu leben, Überwachung der
Tablettenein- und
Flüssigkeitsaufnahme
Dringend erforderlich sowie
Hilfestellung beim Waschen
Und Ankleiden. Also, Einverständnis
Gegeben... Nur wieder nach
Hause! Ein Pflegebett steht
Bei Ankunft in seinem
Arbeitszimmer
Im Erdgeschoss, dort soll
Er zukünftig schlafen. „Die
Treppe in den ersten Stock
Ist zu gefährlich!“, bekommt
Er erklärt. „Es besteht die
Gefahr, dass Sie stürzen und
Sich verletzen. Ihr Gangbild
Ist zu wacklig.“ Die
Krankenschwester deckt ihn
Abends zu, nachdem sie ihm
Windel und Schlafanzug
Angezogen hat, seine
Ehefrau lacht ihn
Scherzhaft aus. Ängstlich
Liegt er im dunklen
Zimmer. Seine Frau
Schläft im ersten Stock
Im Ehebett. Unbekannte
Schatten und Geräusche
Umgeben ihn. „Geht das
Jetzt immer so?“, fragt er
Am nächsten Morgen die
Krankenschwester, als
Sie ihm mit flinken
Händen die Hausschuhe
Anzieht. Er erläutert
Ihr, dass er glaube, dass
Es nicht nötig sei, dass
Er täglich gewaschen
Werde. Unangenehm
Berührt weicht sie dem
Thema aus, sie hat ihren
Auftrag, sie spürt
Probleme nahen, bleibt
Freundlich plaudernd. Sie
Hört ihn im Wohnzimmer
Flüstern, als sie
Zügig aufräumt.
„Ist sie noch da?“, erkundigt
Er sich bei seiner
Frau, dann ein „Ich hab’
Dich lieb!“ -- „Ich
Dich auch, Bärchen!“
Erwidert sie. Die
Krankenschwester
Hört es und fühlt sich
Für den Rest des Tages
Glücklich.
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