Die Buhle des Zauberlehrlings
(Eine Ballade)
von Markiewicz Pawel


Die schwärmerische Najade ist erwacht,
wie eine Perle in tiefster Meerespracht.
Die Träumerin der Ewigkeit sucht nach Schatz.
Der Chor: Der Musenhort unverwelklich-zart!

Die Najade zum Zauberlehrling: Zaubrisch
ist versteckte Höhle, mir sagte das Wind.
Lehrling: Wir sind endlich verträumt aufgewacht,
es harrt auf uns dieser unsterbliche Schatz.

Die Najade ging fort zu uraltem Wald.
Ihretwegen funkelte der Stern der Zeit.
Sie besuchte die Dryade in dem Hain.
Der Zauberlehrling gehüllt in Traum allein.

Der Chor: Najade sei zum Gespräch bereit!
Über das Dryadengeheimnis voll Muts
wollte die Buhle einfach zärtlich sprechen.
Die Dryade gehörte zu Freundinnen.

Dryade: Ich weiß, wo Höhle mit Schatz liegt.
Ich bin Wächterin von jenem Geheimnis.
Sie konnte diesen Ort enthüllen nur dann,
wenn die Najade sie verzaubert, durch Traum.

Die Najade: Ich sage schönste Worte.
Verewig Zaubergedanken, Waldeule,
die wie Stern-Funken über Heimat blühen.
Die Dryade war vom Satz echt verzaubert.

Sie zeigte der Najade den Weg zum Schatz.
Der Chor: Nimm, Versonnene, diesen nach Haus!
Der Zauberlehrling war schlechthin stolz darauf.
Er hadert nie mit Zauber der Maien-Zeit.

 

Kontakt zum Autor: Pawel Markiewicz - pawelek@mail.ch
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