| Stadt der Helden | |
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Er liegt auf ihr. Dringt tief in sie ein. Nimmt sie hart. Pumpt all seine aufgestaute Aggression in diesen weißen, seelenlosen Körper. Dann liegen sie nebeneinander. Rauchen. Nur nicht schwanger werden, denkt er bei sich. Das wäre das Ende. - Das Ende von was! Der Träume? Der Freiheit? Er lacht bitter. Als wären sie jetzt freier! Im Würgegriff von Drogen. Das Gefängnis im eigenen Kopf. Wir müssen auf Entzug, sagt er zu ihr. Sie starrt ihn mit glasigen Augen an. Bist du verrückt? Er hätte es wissen müssen. Diese ganze Kunstscheiße. Nichts als leere Versprechungen. Cool sein. Parties. Tolle Sprüche. Auf Wichtig tun. Verdammt! Er geht in die Küche. Ich will einen vernünftigen Job, sagt er. Einen, der mir Achtung vor mir selbst gibt. Einen, der mich erfüllt. Sie gluckst wie ein durchgeknalltes Rebhuhn. Starrt ungläubig auf das blank polierte Messer, das er hinter seinem Rücken hervorgeholt hat. Kurz, bevor das kalte Metall in ihren Körper eindringt, wacht er schweißgebadet auf. Ein Alptraum. Diese Stadt. Er weckt sie. Wir müssen weg von hier. Zu uns finden. Clean werden. Gerne, wann? Heute noch. Sie lächelt schwach. Ich liebe dich!
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