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Das Jahr 2008 |
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Durch einige gravierende Ereignisse der letzten Wochen angeregt, organisiere ich mein Notizbuch neu. Ich "relaunche" es, wie man heute dazu sagt. Neu wird sein, dass ich mich weniger (aber schon auch noch) an meine eigenen Erlebnisse halte, dafür aber mir wichtig erscheinende Veränderungen der Umwelt und der Öffentlichkeit in dieses kleine Tagebuch einbeziehen werde. Der Tod meines Freundes Enrico, der meines Lehrers Helmut Zilk und die Wahl Obamas zum 44. US-Präsidenten haben mich dazu bewogen. Auch wird das Bildmaterial etwas zurückgefahren, dafür wird es mehr Text hier zu lesen geben. Und noch
eines: So Freunde, und jetzt lasst euch überraschen! Ihr könnt in meinem Leben lesen, wie in einem offenen Buch. Ich hab kaum Geheimnisse. |
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Mitte Dezember fange ich mir dann doch noch einen grippalen Infekt ein, der wieder einmal alle Stücke spielt. Es beginnt im Hals, Nase und Rachen machen zu, die Nächte werden zur Qual. Nasentropfen, Tees usw. übernehmen das Regiment. Ich falle eine komplette Woche aus. Freunde, verzeiht mir meine Untätigkeit im Netz, bitte. Im Jahr 2009 stehe ich wieder zur Verfügung. Bis dahin wünsche ich allen treuen Lesern schöne Feiertage und einen guten Rutsch nach 2009! |
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In seinem Buch
"Saat der Zerstörung" weist der Autor F. William Engdahl auf
...ernstzunehmende wissenschaftliche Quellen hin, die wirklich
besorgniserregende Hinweise darauf geben, dass die US-Regierung kurz
davor steht, die Vogelgrippe »als Waffe einzusetzen« – wenn sie es nicht
gar bereits getan hat. Insofern die Berichte zutreffen, dann könnte dies
eine neue weltweite Pandemie auslösen, die schlimmer ist als die
»Spanische Grippe« von 1918, die damals rund 30 Millionen Menschen auf
der ganzen Welt dahinraffte... |
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Der Killer wieder einmal auf Europatournee! Hier seht ihr ein paar Aufnahmen aus Paris und Wien, wo sich Jerry Lee Lewis mit seinen 73 Jahren wieder einmal in guter Verfassung dem Publikum zeigt. Die Fotos stammen von einigen befreundeten JLL-Fans und von mir selbst. |
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Meine Freundin Lydia eröffnet mit ihrer Geschäftspartnerin Elisabeth, sie ist eine ehemalige Schülerin von mir, am 18.11. feierlich ihre Gemeinschaftspraxis. Bei diesem Event der Spitzenklasse findet auch eine Vernissage mit 3 Künstlern und deren Werken statt. Einer von der dreien bin ich. Am Abend hält Elisabeth dann auch noch einen viel beachteten Vortrag über Kinesiologie. |
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Am 15. November ist es dann soweit: Wir kommen "alle" zu einem Super-Klassentreffen zusammen. Ich reserviere in der nahen Pizzeria für 16 Leute und am Abend mache ich mich auf den Weg dorthin - ins GFZ. Links das Klassenfoto aus längst vergangenen Tagen. Und so sehen die "Kinder" heute aus. |
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Und dann bekomme ich ein paar Augenprobleme. Wo hab ich da schon wieder hingeschaut, wo ich nicht hätte sollen? Auf jeden Fall geht es ab in die Augenambulanz. Ich bekomme in knapp einem Monat 5 Gerstenkörner, eines knapp neben dem anderen. Dies hat natürlich mehrere Arztbesuche zur Folge. Bei der Gelegenheit lasse ich mir gleich beide Augen gründlich untersuchen. Der Befund ist tadellos: ich sehe noch (fast) wie ein Falke. Und die vernarbten Gerstenkörner sind eher ein kosmetisches Problem. Also keines! |
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Und dann der Knalleffekt am 4. November 2008: Barack Obama ist erster schwarzer Präsident der USA. Amerika ist doch wieder das Land der unbegrenzten Möglichkeiten! Wenngleich er sein mit viel Hypotheken belastetes Amt erst im Jänner 2009 antritt, so merkt man doch schon jetzt den frischen Wind, der nicht nur durch die USA rauscht, nein, seine Ausläufer erreichen bereits Europa, Asien und Russland. Alles Gute für Ihre Regierungszeit, Mister Präsident! |
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Nun noch einmal zu meinem Petzi-Kater. Heuer musste ich vom Tierarzt erfahren, dass er arme Kerl doch echt Spondylarthrose leidet. Ein Kater und eine Krankheit der Wirbelsäule! Fast nicht vorstellbar - aber es ist tatsächlich so. Bemerkt habe ich sein Leiden beim Streicheln. An einer bestimmten Stelle am Rücken windet er sich, wenn man ihm übers Fell streicht. Ein Röntgen der Wirbelsäule brachte dann schnell Klarheit. Halte durch, mein Alter! |
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Auch Andrea (im
Bild links) ist eine "Ehemalige" von mir. Die haben sich aber gemausert,
die Mädels, was? |
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Noch einmal zurück zu meinen Ex-Schülern. Sandra, wir werden einander noch in diesem November treffen, das verspreche ich euch. Inzwischen habe ich schon einen großen Tisch in einer nahen Pizzeria bestellt - am kommenden Samstag ist es dann soweit. Es sollen an die 15 Leute kommen. Ich werde beim Wiedererkennen der "Mädels und Jungs" von damals schon erhebliche Schwierigkeiten haben. Die jungen Leute haben sich ja total verändert, während mich jeder sofort wiedererkennt. Oder doch fast jede! |
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Martin steht stellvertretend für die große Zahl von Freunden und Bekannten, die mich ebenfalls übers Internet (Seite Colitis) kennen gelernt haben. Viele finden - wie du Martin - meine diesbezügliche Homepage hervorragend und bedanken sich ununterbrochen telefonisch oder per Email dafür bei mir. Die größte Zahl meiner Email-Kontakte kommt über diese Website zustande. Im Moment bist du lieber Martin in Spanien. Ich wünsche dir alles Gute, eine gelungene Reise und dass dich die CU möglichst bald in Ruhe lässt! |
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Gerald darf ich natürlich auch nicht vergessen, wenn ich auf das laufende Jahr zurückblicke. Er ist mein Spezialist für Elvis Presley und Rock'n'Roll überhaupt. So versorgt er mich stets mit Neuigkeiten des "King" - und die gibt es tatsächlich noch immer, selbst wenn Elvis schon so lange tot ist. Auch zum Jerry Lee Lewis-Konzert am 3. Dezember werden wir gemeinsam gehen. Die Karten dafür habe ich schon besorgt. |
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Eine ganz spezielle Type ist mein Freund vom Schlingermarkt in Floridsdorf. Seit einiger Zeit schon schwört er auf die Gesundheit und die belebende Kraft von Dinkelgerichten. Er selbst stellt in seinem kleinen Geschäft im Inneren der Marktanlage Palatschinken und Laibchen aus Dinkel her. Nun habe ich mich einmal zu einer solchen Köstlichkeit von ihm überreden lassen. Und ich kann sagen, die Geschichte schmeckt ausgezeichnet! Also Leute: umsteigen auf Dinkelmehl! |
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Markus ist die Ader zu meinem Lieblingsautor Charles Bukowski. Auch ihn - Markus - habe ich übers Internet kennengelernt. Was sonst? Leider muss mich auch er von einem Todesfall unterrichten: Michael Montfort, der Leibfotograf und Freund von BUK stirbt dieser Tage. Heute kommt Markus übrigens wieder zu mir. Hoffentlich gibt's nicht noch eine Horrormeldung! Nein, heute werden wir an der Homepage von Markus arbeiten. Ich freue mich schon! |
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Eine ganz Liebe ist meine Ex-Schwägerin und Freundin Lydia. Sie hat sich in den letzten Monaten selbständig gemacht und eröffnet dieser Tage ihr Geschäft. Zu diesem habe ich ihr eine Homepage gebaut und sie revanchiert sich jetzt zur Eröffnung mit einer Vernissage, bei der ich einige meiner Bilder ausstellen kann. Ist doch eine gute Idee. Ich danke dir, Lydia! |
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Auch mit Kolleginnen und Kollegen von früher habe ich noch Kontakt. Erst diese Woche konnte ich einer ganz lieben Kollegin - meiner Ingrid - am Computer behilflich sein. Zusammen haben wir in ein paar Stunden einen Folder gebastelt, der - so glaube ich - recht schön und zweckmäßig geworden ist. Ich weiß gar nicht mehr, wie viele Jahre wir gemeinsam an der Hauptschule unterrichtet haben. Auf jeden Fall muss das auch schon an die 20 Jahre her sein. Oder? |
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Ich komme zu einem ganz wichtigen Kapitel: Meine ehemaligen Schülerinnen und Schüler. Die Kids sind heute natürlich alle erwachsen und haben selbst Kinder, die zur Schule gehen und bald die Matura machen. Sandra steht hier stellvertretend für das Heer der etwa 2000 Kids, die ich in meinem Leben mit Mathe gequält habe. Ein paar davon finden - natürlich übers Internet - heute wieder zu mir. Und einige wenige treffe ich dann auch persönlich. Das ist dann stets eine Freude - es werden sogar kleine Klassentreffen organisiert. |
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Wenn es um Perfektion geht, muss man meinen nachbarlichen Freund Helmut in einem Atemzug nennen. Das ist ein technisch-handwerkliches Genie, wie ich kein zweites kenne. Ich zähle mal auf, worin er (unter anderem) Spitze ist: Auto reparieren, Parkettboden schleifen, Stemmen, Verputzen, Ausmalen, Waschmaschine reparieren, Wäschetrockner reparieren, Digitalkamera reparieren, Teich anlegen und Mauer hochziehen. Sei mir nicht böse Helmut, ich habe sicher jede Menge von deinen Talenten vergessen. |
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Aber ich denke, diese "Reparaturgene" sind ihm schon von seinem Vater - der heißt auch Helmut - in die Wiege gelegt worden. Auch der Mann ist ein Genie, was Apparate und Maschinen betrifft. Seine Geräte sind meist etwas größer und gröberer Natur. Da geht es um Traktoren, Sägewerke und ähnliche Kaliber. Im Moment hat der Papa - er ist so alt wie ich - jedoch ein paar gesundheitliche Probleme. Dazu wünsche ich dir, lieber Helmut, baldigste Genesung! |
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Wenn man meinen Nachbarn Helmut erwähnt, darf man seine bes-sere Hälfte, Waltraud, nicht vergessen. Sie schupft den Haushalt, wuselt mit dem Rasenmäher durch den Garten und kümmert sich um die Weintrauben, die seit ein paar Jahren unsere beiden Gärten zieren. Die Ernte im Herbst ist dann immer recht lustig, eignet sich doch unser Stadtboden so überhaupt nicht für deren Anbau. Der ist aber auch gar nicht für eine Ausbeute gedacht, sondern dient mehr als Zierde, will mir scheinen. |
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Wenn Herr Alois ins Bild kommt, dann hat das immer mit manueller Hilfe, Ausbesserungsarbeiten und Renovierung zu tun. So auch dieses Mal. Wir wollen Teile unserer Behausung erneuern, ein paar Leitungen verlegen, die Wände mit neuer Farbe überziehen usw. Auch für die Wohnungen unserer beiden Kids brauchen wir seine Hilfe. Und dafür hat Herr Alois wirklich "goldenen Hände"! Was er angreift wird wunderschön und klappt perfekt. Danke, Herr Alois! |
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Auch Frau Tiller, die langjährige Sprechstundenhilfe meines Haus-arztes in Floridsdorf, verlässt uns - gottlob nicht für immer - sie geht nur in die verdiente Pension. Sie war die perfekte Seele der gesamten Praxis. ich kann mir im Moment noch nicht vorstellen, wie der Laden funktionieren soll, wenn sie einmal nicht mehr hinter dem PC in der Aufnahme sitzt. Wie lustig waren die Zeiten, wie ich ihr mit ziemlichen Erfolg versuchte, das Innenleben eines Computers zu vermitteln. |
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Heute ist sie
es, die zwei junge Damen in ihren Job einführt. Noch ist Zeit bis zum
letzten Dezember des laufenden Jahres, dann sollten die beiden hübschen,
blonden Damen den PC, die Patienten, den Arzt, die Abrechungen, die
Medikamente, die Spritzen, die Infusionen, die e-Cards usw. beherrschen.
Das ist bei Gott kein leichter Job. |
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Auf jeden Fall wünsche ich den beiden hübschen Nachfolgerinnen unserer lieben Frau Tiller alles Gute und dass sie in ihrer verantwortungsvollen Aufgabe so richtig aufgehen mögen. Ich bin ja schließlich auch Patient in dieser Ordination und auf die beiden Damen angewiesen. Und jünger und gesünder werde ich mit der Zeit auch nicht mehr! |
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Der Herbst bringt dann die große Wende in meiner Stimmungslage. Als würde ich es ahnen - ich besuche und fotografiere vermehrt Friedhöfe - verlassen uns um diese Zeit einige wichtige Menschen für immer. Doch noch eine kurze Geschichte zu den Friedhöfen. Auf meiner Tour gelange ich auch durch Zufall auf den jüdischen Teil des Wiener Zentralfriedhofes. Ich schieße dort meine Stimmungsfotos und werde beim Verlassen der Totenstätte vom Wachpersonal ange-halten. Man weist mich darauf hin, dass ich ohne das "Käppi" (diese |
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runde,
deckelförmige Kopfbedeckung) den Friedhof gar nicht betre-ten darf. Der
Friedhofsangestellte und ich bereinigen die Situation dann aber sehr
friedlich - wie es sich natürlich für einen Friedhof gehört! Dann muss
ich aber tatsächlich einen Friedhof besuchen, denn mein Jugendfreund
Enrico stirbt ziemlich unvermutet nach einer bereits gelungenen
Herzoperation noch im Spital. |
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Einem gleichaltrigen Freund ins Grab nachzusehen ist keine leichte Sache. Es hat mich wirklich sehr erschüttert. Noch dazu hatte ich meinen Freund für viele Jahre durch die Wirrnisse unserer beiden Leben aus den Augen verloren und erst knapp vor seinem Tod mit Hilfe von Ämtern und Einwohnerlisten recht kompliziert wieder aufgespürt. Ganze zweimal haben wir vor seinem Tod noch miteinender gesprochen. Eindeutig zu wenig! |
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Und dann geht es in der Prominenz Schlag auf Schlag. Man mag zu Jörg Haider stehen, wie mal will, aber eines muss man zugeben: Er hatte jede Menge Charisma und Durchsetzungskraft! Dass gerade er sich mit 140 km/h bei einer Ortstafel in seiner Heimat mit dem Wagen überschlagen muss, ist schon ein großes Pech oder eine ebensolche Dummheit. Aber ist eben so gestorben, wie er gelebt hat. Ohne ihn hat das BZÖ wohl nur mehr geringe Überlebenschancen. |
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Noch schwerer trifft mich der Tod meines ehemaligen Lehrers Dr. Helmut Zilk. Er hat mich in den frühen 60er-Jahren, an der LBA Hegelgasse 12, in Pädagogik und in Geschichte der Pädagogik unterrichtet. Das war ein phantastischer Lehrer - gar nicht zu reden von den Ämtern, die er dann nachher noch alle bravourös bekleidet hat. Die Lücke, die er hinterlässt, wird niemand so leicht ausfüllen können! |
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Ich erinnere mich noch so gut an seine lässige Art zu unterrichten, an seine brummige Bassstimme, seine Witze und seine Strenge. Er hat es einmalig verstanden, uns angehende Maturanten zu fesseln und uns die Augen für viele interessante Dinge des Lebens zu öffnen. Während ich das hier schreibe liegt er im Wiener Rathaus aufgebahrt. Morgen soll er am Wiener Zentralfriedhof sein Ehrengrab beziehen. Ich werde im Geiste bei ihm sein. |
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Zurück zu meinen Freunden! Da kenne ich doch - natürlich übers Internet, wo ich selbst eine Literaturkneipe unterhalte - zwei überaus talentierte junge Autorinnen: Brigitte und Britta. Beide habe ich dazu ermuntert, ihre in den Schubladen liegenden Manuskripte doch zu veröffentlichen. Fast zeitgleich sind vor ein paar Jahren dann die Bücher tatsächlich erschienen. Brigitte, sie stammt aus Thüringen, hat ein entzückendes Kinderbuch geschrieben. |
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Britta, aus der näheren Umgebung Wiens, lässt hingegen in ihrem Buch den familiären Flohzirkus mit viel Humor tanzen. Und heuer im Herbst haben beide Autorinnen ihr zweites Buch fertig. Wieder dränge ich auf Veröffentlichung, und wieder kommen sogar in derselben Woche die beiden Bücher auf den Markt. Britta hat dieses Mal den Flohzirkus ein wenig dramatischer angelegt, während Brigitte wieder ein Märchenbuch unter die meist jungen Leute bringt. |
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Dann bricht auch die Fußball-Europameisterschaft über Wien herein. Teile der Wiener Ringstraße werden zu Fanzone erklärt, in etlichen Stadien im ganzen Land wird das Leder wie wild getreten. Hilft alles nicht, unsere Mannschaft fliegt schneller raus, als ich dachte. Bleibt zu hoffen, dass das Ereignis wenigstens wirtschaftlichen Nutzen für unser Land abwirft. Dem Mitveranstalter Schweiz ergeht es natürlich um nichts besser. Man sieht eben, dass zwischen den Europas Spitzenmannschaften und uns noch immer Welten liegen! |
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Im Sommer machen Andrea und ich für ein paar Tage Urlaub im Salzkammergut. Wir besuchen Gmunden, fahren mit dem Schiff über den Traunsee und beziehen schließlich in Ebensee ein nettes Quartier in einer kleinen Privatpension. Von dort aus unternehmen wir viele Ausflüge und starten zu etlichen ausgedehnten Wanderungen. Die Gegend zwingt ja eigentlich zu solchen Unternehmungen. Zuerst umrunden wir einmal die beiden Langbathseen, was für mich ein enormer Hatscher ist. |
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Dann lassen wir uns mit der Gondelbahn auf die Spitze des Feuerkogels hiefen. Von dort aus hat man nicht nur einen herrlichen Rundblick, nein, von dort aus starten auch unzählige Rundwege, Weitwanderwege, Abstiege und Umstiege. Hier sitze ich bereits ziemlich ermattet in der prallen Sonne, die hier oben auch ganz andere Kräfte entwickelt als etwa in Wien oder Paris. Aber es soll ja ungemein gesund sein. Na bitte! |
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Andrea unternimmt dann auch mit den Kindern etliche Touren durch ihr geliebtes Waldviertel. Kathi, unsere Studentin der Germanistik und Slawistik ist stets dabei, wenn es um Besichtigungen und das Unsichermachen von Flohmärkten geht. Auch Klaus, der heuer maturiert hat, entdeckt zwei ganz besondere Vorlieben: Archäologie und das Innenleben von alten Radios, Tonbandgeräten und Plattenspielern. Es sind vor allem die Verstärker, die es ihm angetan haben. |
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So legt er sich ein Sammelsurium an Röhren (!), Widerständen, Elkos usw. zu. Und nach wenigen Wochen haucht er tatsächlich einem solchen selbstgebauten Verstärker Leben ein und bringt ihn zum Klingen. Ab Oktober studiert er Archäologie und hat im Hinterkopf die Elektrotechnik als Zweitfach gespeichert. Mal sehen, ob da seine Mathe(un)kenntnisse ausreichen werden. |
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In diesem Sommer ist seine Freundin Sophie auch mit von der Partie. Die beiden kennen einander seit den Jahren der Untermittelschule. Auch Sophie geht ein Studium an, denn sie möchte Apothekerin werden. Der Wunsch ist irgendwo verständlich, arbeitet doch auch ihre Mutter in einer nahen Apotheke, wo ich gern gesehener Stammkunde bin. So vergeht für die Jugend der Sommer - wie immer viel zu schnell - und im Oktober beginnt dann die Uni (endlich) wieder! |
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Dann traf ich mich wieder einmal mit meinem Freund Fritz - wir sind beide im 5. Bezirk in der Kohlgasse 34 aufgewachsen, ich erwähnte es bereits - und er führte mich in die Geheimnisse des digitalen Filmens ein. Wir sind ja beide auf dem PC nicht schlecht; ich habe mich mehr aufs Fotografieren verlegt, während Fritz ein meisterlicher Filmemacher ist. Er steht auf meiner privaten Liste für die nächste Oscar-Nominierung ganz oben! Auf jeden Fall! |
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Jetzt ist es hoch an der Zeit, auch über meine eigene Menagerie zu sprechen. Vor etlichen Jahren - ich denke es waren 6 oder 7 - ist mir dieser wundervolle Kater zugelaufen. Die genaue Story erzähle ich mal an anderer Stelle. Auf jeden Fall hat er sich mich ausgesucht, mich, der ich absolut keine Tiere im Haushalt mag. "So lang ich lebe, kommt mir kein Tier ins Haus", war einer meiner beliebtesten Sprüche - vor Jahren. Petzi, so heißt mein Kater, hat sich sofort auf sehr unkomplizierte Weise mein Herz erobert. |
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Er ist mir nie mehr von der Seite gewichen. Nach knapp zwei Jahren haben wir ihm ein armes "Brüderchen" besorgt: "Tigi", ebenfalls ein Katerchen. Arm deshalb, weil unser wenige Wochen alter "Tigi" knapp vor dem endgültigen Aus stand. Er war krank, die Maden krochen ihm schon aus den Ohren raus, er war dürr, bestand nur aus Haut und Knochen. Heute solltet ihr in sehen! Er ist ein Prachtkerl geworden, der stets in meinem Bett schläft. |
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Seit dem Erscheinen der Katzendame "Sheela" ist Tigi zunehmend nervös geworden. Diese Katze gehört zwar nicht offiziell uns, kommt aber regelmäßig zu uns fressen, weil sie zu Hause nicht immer willkommen zu sein scheint. Petzi hat Sheela sofort ins Herz geschlossen, nur Tigi flüchtet in den letzten Winkel, wenn er das blutjunge Katzenfräulein vor der Tür auftauchen sieht. Aber die beiden werden sich schon noch zusammenraufen. |
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Oft bin ich auch mit meinem alten Freund Werner zusammen. Was haben wir in den 80er-Jahren nicht alles gemeinsam unternommen! Unsere USA- und Mexikoreise wird mir immer in Erinnerung bleiben. Da hatten wir innerhalb von 17 Tagen neunzehn Flüge und haben trotzdem noch eine Menge gesehen: Ostküste, Westküste, Nevada, Mississippi, Mexikos Hauptstadt und die Pyramiden. Es war der reine Wahnsinn. Und Werner dabei stets der perfekte Reiseplaner! |
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Durch NY-City düsten wir mit einem 9 m langen Cadillac, in den Slums von Mexico City wären wir mit unserem Mietauto fast im Schlamm stecken geblieben. Selbst Die Einreisformalitäten, die damals ja noch ein Klacks waren (im Vergleich zu heute), gestalteten sich stets spannend und lustig zugleich. Wir haben schon Wetten abgeschlossen, wer jedes Mal sein Gepäck wird komplett ausbreiten müssen. Solche Sachen bleiben einem im Gedächtnis haften. |
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Inzwischen haben mein Freund und seine Gattin Gabi einen lieben, aufgeweckten Buben von weit weg (Asien) adoptiert. Er geht schon bei uns zur Schule, spricht drei Sprachen und stellt die Lehrerin oft vor kleinere Probleme. Aber er wird seinen Weg sicher gut und erfolgreich machen. Ich wünsche dir, lieber Gregor, dazu auf jeden Fall alles Gute! Ja, und einen Hund haben die drei natürlich auch noch. Sukhi (=glücklich), eine tibetanische Hirtenhund-Dame. |
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Mein Freund hat es sich zur speziellen Aufgabe gemacht, diesen Hund zu erziehen. Und ich kann sagen, ich habe noch nirgends einen so talentierten und folgsamen Hund gesehen. Werner arbeitet aber auch regelmäßig mit Sukhi, hat ihr eine Erziehung zum Therapiehund angedeihen lassen und die beiden besuchen nun kranke und behinderte Menschen im Rahmen eines Therapieprogramms. Das finde ich wirklich toll! |
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Mein Freund Alfred ist nun doch mehr als ein Freund, er ist zusätzlich auch noch mein Ex-Schwager. Seit einigen Jahren hat sich unser Kontakt merklich verstärkt, und ich fahre einmal im Monat die Strecke von Wien nach Felixdorf, um ihn und die Seinen zu besuchen. Und ich muss feststellen, ich bin immer sehr gerne gesehen und werde stets herzlichst willkommen geheißen. Auch Fredi kenne ich schon unendlich lange; das müssen weit über 40 Jahre sein. |
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Seine zweite Frau, Fritzi, ist eine echte Perle; man kann sie mit ruhigem Gewissen, die Seele der gesamten Familie nennen. Sie freut sich immer rührend, wenn ich meinen Besuch ankündige. Und dann kocht sie - eine ehemalige Spitalsköchin - extra für mich auf. Sie hat die größte Sammlung an Kochrezepten, die ich jemals gesehen habe. Und es werden immer noch mehr. |
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Kochen ist ihre Lieblingsbeschäftigung - und sie verwöhnt uns jedes Mal aufs Neue. Und ihren Hund "Lucky", den liebt sie ebenso. Das ist auch ein ganz braver und putziger Kerl. Und auch er freut sich jedes Mal riesig, wenn ich komme. So schnell kann ich gar nicht schauen, hat er meine Schuhe im Maul und versteckt sie in Windeseile. Das macht ihm ungeheuren Spaß, denke ich mal. |
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Das ist Christian. Auch wir haben uns übers Internet kennengelernt. Das genaue WIE würde hier den Rahmen sprengen. Auf jeden Fall sehen wir einander regelmäßig - besonders die Zusammenkünfte in der warmen Jahreszeit sind sehr einprägsam, finden sie doch oftmals am hauseigenen Pool meines Freundes am Rande von Wien statt. Die Pflege des Pools und die Wasserqualität liegen dabei meinem Freunde besonders am Herzen. |
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Oft gesellt sich der Dritte im Bunde zu uns: Freund Peter. Er ist seit nicht allzu langer Zeit stolzer Besitzer eines Motorrades, das er komplett zerlegen, selbst warten und wieder zusammenbauen kann. Mit ihm unternimmt er tolle Reisen durch ganz Österreich und ist richtig begeistert, wenn er uns wieder von seinen neu erforschten Routen und den dabei gemachten Erfahrungen erzählen kann. Nur weiter so, lieber Peter und nur ja keinen Sturz! |
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Langsam wir es nun auch Zeit, dass ich hier auch den "Präsidenten der Montmartrerunde" und Inhaber meines Pariser "Hotels Uli" vorstelle: Ulrich Häusler. Der Mann ist derartig vielseitig, dass der Platz hier bei weitem nicht ausreicht, ihn auch nur ansatzweise zu beschreiben. Daher verweise ich alle Besucher und Leser auf seine überaus interessante und gut gemachte Homepage. Mein Freund Uli ist auf jeden Fall auch ein moderner Philosoph. |
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Aber auch meine liebe Frau pflegt ihre Freundschaften. Sie wurden naturgemäß über die Arbeit geknüpft. Ihre Freundinnen sind also meist Lehrerinnen aus den handwerklichen Fächern. Die fleißige Arbeiterin Gerlinde kennt sie auch schon viele Jahre. Immer wieder unternehmen sie etwas gemeinsam. Ob es Ausflüge oder Seminare sind, einerlei - immer geht es dabei recht lustig her. |
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Jacqueline ist die dritte Kollegin im Bunde. Ich kenne sie immer nur lachend. Und ihr Lachen ist ansteckend. Alle drei Damen unterrichten im zwanzigsten Bezirk an Volksschulen, denke ich. Und oft kommen sie nach dem Unterricht zusammen, gehen eine Kleinigkeit essen oder zusammen einkaufen. Manchmal ist bei diesen Treffs auch die Schule ein Thema - aber gottlob nicht immer! |
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Im Sommer fliege ich dann mit meinem Sohn Robert nach Paris. Er ist ein ganz toller Pilot und lässt sich nun einmal von Niki in knapp zwei Stunden an die Seine kutschieren. Wir wohnen natürlich in "meiner Wohnung" am Montmartre und haben eine wirklich tolle Zeit mitsammen. Ich kann Robert ein paar wirklich interessante Plätze in Paris zeigen. So vergeht uns beiden die Zeit natürlich viel zu schnell. Bald fliegen wir wieder gemeinsam nach Wien zurück. |
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Bei meinem nächsten Parisflug - ein paar Tage später - nehme ich meinen ehemaligen Lieblingsober Arvind. Wir kennen einander knapp 20 Jahre lang. Damals fuhr ich nach dem Unterricht fast täglich zu ihm in die Pizzeria, wo er mich immer vorzüglich bediente. Nun kann ich ihm einmal ein wenig die Stadt der Liebe zeigen. Und Arvind ist so begeistert, dass er bald danach mit seiner Frau nochmals an die Seine fliegt, um ihr alles selbst zu zeigen. Bravo Arvind! |
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Wenn ich schon so ausführlich über meine Parisflüge berichte, dann muss ich auch von meinem Linzer Freund Walter erzählen. Ihn lernte ich vor 12 Jahren im Internet kennen. Damals steckte das Netz noch in seinen Kinderschuhen und Walter und ich haben seine Tücken und Vorteile von der Pike auf gelernt. Heute sind wir beide "Profis", unterhalten mehrere Internetseiten und haben Kontakte rund um den Globus. Mit Paris konnte ich Walter eine echte Freude bereiten. |
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Nicht vergessen darf ich meinen Jugendfreund Fritz. Wir zwei kennen einander am längsten. Es müssen jetzt schon an die 60 Jahre sein. Wahnsinn! Gemeinsam sind wir im Margareten der Nachkriegszeit im selben Haus aufgewachsen, dort sind wir zur Schule gegangen, dort haben wir mit unseren Fahrrädern die Gegend unsicher gemacht usw. Und nun waren wir auch gemeinsam in Paris. So etwas vertieft eine Freundschaft schon ungemein. Stimmt's, mein Freund? |
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So machen wir wenigstens an den schönen Wochenenden oft Ausflüge in die Umgebung von Wien. Bei einer solch kleinen Reise treffen wir in Maria Taferl wirklich zufällig ihre Eltern. Franz und Gerda sind auch seit kurzer Zeit in Pension und nützen diese nach Herzenslust. Franz ist wie immer aktiv und sehr sportlich eingestellt. Er läuft auch heute noch mehrmals in der Woche etliche Kilometer entlang des Marchfeldkanals. Entsprechend gesund ist er auch! |
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Schwiegermama Gerda tut bei den Ausflügen auch brav mit und versorgt die gesamte Familie mit Rat und Tat und am liebsten mit selbst gekochtem Essen. Sie ist eben der gute Motor der ganzen Familie und möchte jeden am liebsten 24 Stunden lang am Tag "bemuttern". |
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Wenn ich mir das laufende Jahr 2008 noch einmal im Rückblick ansehe, dann muss ich erst einmal von meiner Person ausgehen: Ich bekomme einen lang gehegten Wunsch erfüllt - einen echten (und auch echt teuren) Stetson. Mit ihm gut behütet fliege ich gleich einmal nach Paris. Dort habe ich eine Wohnung - direkt am Nordabhang des Montmartre - wo ich fast uneingeschränkt wohnen kann. Die tolle Unterkunft habe ich von meinem Freund Ulrich, dem Gründer der Montmartre-Runde, zur Verfügung gestellt bekommen. |
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Dieses Angebot nütze ich nun schon das zweite Jahr indem ich etwa 5 oder 6mal im Jahr mit "Fly Niki" an die Seine und zurück fliege. Im Februar bin ich dann wieder rechtzeitig in Wien, um meinen 65. Geburtstag zu feiern. Um diese Zeit beginne ich wieder verstärkt mit der Ölbildmalerei. Bei Fa. Bösner werden neue Farben, Pinsel und Spachteln gekauft, dann stürze ich mich wieder in die Kunst. Ich schwanke immer noch zwischen dem Kopieren von Gemälden meiner Lieblingsmaler und einem eigenen Konzept. |
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Seit jeher liebe ich ja die Impressionisten. So gehören Monet, Degas, van Gogh u.a. zu meinen Favoriten. Auch krame ich vermehrt in meiner riesigen digitalen Fotosammlung, die mir immer wieder sehr spannende Motive liefert. In letzter Zeit male ich daher immer öfter nach eigenen Vorstellungen. |
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Die "Blue Eyes" sind ein Beispiel dafür. Das Bildchen links stellt nur einen kleinen Ausschnitt des gesamten Bildes dar. Eine große Auswahl meiner Ölbilder ist übrigens auf einer eigenen Homepage zu sehen, die täglich mehr Zugriffe verzeichnet. Die Bilder sind sogar käuflich zu erwerben.
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