November 2007:  Obere Adria

Nahrungsergänzungsmittel auf Reisen!

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4 freie Tage stehen an - die wollen wir noch möglichst an der Sonne verbringen, wo doch zu ...

... Hause bereits Schnee liegt. Wir fahren mit dem Auto die 6 Stunden von Wien über die ...

... Pack nach Italien und dann weiter bis direkt ans Meer. In Bibione haben um diese ...

... Jahreszeit nur mehr wenige Hotels geöffnet. Wir beziehen ein Zimmer mit Meerblick im ...

... noblen 5-Sterne Hotel "Savoy Beach". Und selbst hier sind nur wenige Zimmer gebucht, ...

... sodass wir es angenehm ruhig haben. Tatsächlich hat es bei unserer Ankunft noch tolle ...

... 15 Grad Celsius. Alle benachbarten Hotels sind dicht, die Stadt selbst wie ausgestorben.

Das Meer haben wir direkt vor unserem Balkon im 4. Stock des Hotels, der Pool kann ...

... natürlich nicht mehr benützt werden. Dafür gelangen wir durch einen unterirdischen Gang ...

... direkt in die wirklich weitläufige Therme von Bibione. Doch zuerst unternehmen wir einen...

... kleinen Bummel an den Strand. Alles ist komplett ausgestorben - im Sommer findet man ...

... hier sicher kein freies Plätzchen. Die Sonne scheint noch ziemlich kräftig, wenngleich sie ...

... schon recht tief steht. Endlich hören wir wieder das regelmäßige Plätschern des Meer-

... wassers und genießen die Stille. Wir können sogar noch im Freien sitzen und bei einem ...

... Glas Bier auf den Sonnenuntergang warten. Langsam beginnen wir uns zu erholen.

Am nächsten Morgen - nach einem ausgiebigen Frühstück - unternehmen wir mit dem neuen ...

... Fabia einen kleinen Ausflug ins benachbarte Caorle. Hier ist auf jeden Fall mehr los. Die ...

... Fischer fahren mit ihren Booten hinaus aufs Meer. Im Ort selbst sieht man nur Einheimische.

Es scheint so, als wären wir die einzigen Touristen hier an diesem Vormittag. Dafür kann ich ...

... im Hafen wirklich eindrucksvolle Bilder schießen. Doch wir überlegen schon unseren ...

... nächsten kleinen Ausflug, der uns nach Aquileia und Grado führen soll, während hier ...

... die Fischer ihre Netze flicken. In einer knappen Stunde sind wir dann auch schon auf dem ...

... historischen Gelände von Aquileia. Der heutige Bau - übrigens ein Weltkulturerbe - weist ...

... eine architektonische Entwicklung auf, die bis in das Jahr 314 zurückgeht. Besonders ...

... imposant in dem sonst relativ nüchternen Bauwerk ist mit seinen 750 Quadratmetern der...

... Fußboden, der das größte zusammenhängende Mosaik der frühchristlichen Welt darstellt.

Auch der Freskenzyklus der Apsis aus der ersten Hälfte des 11. Jahrhunderts ist sehenswert.

In ihm sind Märtyrer aus der Geschichte Aquileias dargestellt. Die folgenden beiden Bilder ...

... zeigen Ausschnitte des teilweise hervorragend erhaltenen Bodenmosaiks der Kirche. Man ...

... kann beobachten, dass der Mosaikboden durch Pflanzenmotive in zehn verschiedene Be-...

... reiche unterteilt ist. Zwischen dem Fußbodenmosaik und der geschwungenen Holzdecke ...

... liegen 1000 Jahre Entwicklungsgeschichte. Nun begeben wir uns in die Krypta unter den ...

... Kirchenboden. Auch hier sind Mosaike - wenn auch schon etwas verwittert - freigelegt ...

... worden. Die hier befindlichen Fresken strahlen noch heute einen Glanz und eine Buntheit ...

... aus, dass der Betrachter aus dem Staunen gar nicht herauskommt. Nur recht schwer ...

... trennen wir uns von so viel Schönheit und steigen wieder hinauf ans Tageslicht, wo wir die ...

... Besichtigung im Freien fortsetzen. Hier noch ein Blick zurück zur geschichtsträchtigen Basilika.

Durch eine wunderschöne Allee gelangt man in knapp 10 Minuten zu den Freilichtausgrabungen...

... von Aquileia. Hier war die ursprüngliche Römersiedlung, an die noch etliche Säulen und ...

... gut erhaltene Kapitelle erinnern. Sogar die Grundmauern von Häusern, Straßen und Kanäle ...

... konnte man bisher freilegen. Mit Wehmut verabschiede ich mich jedes Mal von dieser ...

... prächtigen Säulenreihe. Und keine 10 Minuten weiter machen wir in Gardo die nächste Rast.

In einer der zahlreichen Trattorias kehren wir ein, essen Fisch und Pizza und wandern danach ...

... weiter durch den noblen Ferienort, der auch wie ausgestorben daliegt. Dann finden ...

... wir doch noch ein kleines Kaffee für Einheimische, wo man auch uns gerne bedient. Ein ...

... Rundgang durch den Hafen von Grado schließt auch diesen kleinen Ausflug ab. Und dann ...

... müssen wir schon langsam an unsere Heimreise denken. Den Abend verbringen wir noch im Wellnessbereich der Hotelanlage, dann packen wir die Koffer, betrachten noch einmal den wunderschönen Sonnenuntergang und sind danach für die Heimfahrt gerüstet. Und tatsächlich kommen wir an der Grenze in dichtes Schneetreiben. Aber am Abend sind wir durch Schnee und Eis dennoch glücklich und trocken zu Hause in Wien gelandet.

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