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Ade, du mein lieb Heimatland! |
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Lehrer sein war
immer ein harter Job, heute isses ein Scheißjob! Früher gab’s für Frechheiten eine Schallende hinter die Ohren. Auch Karzer, Stehen vor der Klassentür und mehrfach schriftliche Aufgaben waren an der Tagesordnung. Und wenn man sich zu Hause über eine vielleicht ungerechte Behandlung durch den Lehrer beklagte, gab’s gleich vom Vater Dresche. War vielleicht ein wenig hart, aber wir waren erzogen und wissen noch immer, wie man sich zu benehmen hat. Heute mit 75 bis 100 Prozent Ausländerkindern pro Klasse haben die Muselmanen das Sagen. Und die sind nicht zimperlich. Sie fordern, dass die Direktorin und alle Lehrerinnen ab sofort Kopftücher tragen. Auch verweigern sie und ihre Kids den Lehrerinnen die „Sie“-Anrede, da Frauen bei ihnen zu Hause Menschen zweiter oder dritter Wahl sind. Und auch vom Singen und Schwimmen gehören ihre Töchter befreit, weil das der Prostitution verdammt nahe kommt. Und türkische Flegel darf man auch nicht ermahnen, wenn ein anderes Kind in Hörweite ist; das könnte psychische Schäden zur Folge haben. Weit hat es unsere Politik - insbesondere unsere Schulpolitik - gebracht. Lehrer und Direktoren stehen diesem Treiben machtlos gegenüber. Es gibt keinerlei Unterstützung von „oben mehr“. Hat’s nie viel gegeben – auch zu meiner Zeit nicht – aber was sich da heute in unseren Klassen- und Lehrerzimmern abspielt, ist unvorstellbar. Zappelnde und weinende Lehrkräfte faseln vorm Schulleiter von Dienstverweigerung, drohen, nie mehr diese oder jene Klasse zu betreten, werden krank und immer mehr leidend. Dabei hat man das System kaum merklich so verändert, dass Kranksein sich direkt negativ auf die Kollegenschaft auswirkt. Früher bekam ein Lehrer, der für einen erkrankten Kollegen in die Klasse ging, die Stunde ganz – später teilweise – bezahlt. Heute muss unbezahlt suppliert werden – das gibt beinhartes Mobbing, wenn man aus dem Krankenstand zurück in die Schule kommt. Und wiederholen sich diese Krankenstände, hat man mit viel härteren Konsequenzen zu rechnen – man wird vor den Kadi, in hartnäckigen Fällen vor den Psychiater gezerrt. Ich fürchte, dass sich das alles nicht nur “so ergeben“ hat. Nein, ich denke, dahinter steht ein System, eine Absicht. Es muss an allen Ecken und Enden gespart werden - naja, nicht an allen: Wirtschafts- und Politbosse Gewerkschaften und Banken haben ihr Scherflein im Trockenen und die Scherfleins werden immer größer – O.K. Aber die machen das Kraut auch nicht mehr fett. Wirklich einsparen kann man nur bei der Masse. Und so gesehen macht es Sinn, wenn man das Pensionsalter weiter hinaufsetzt, die Schülerhöchstzahlen anhebt und weiter anhebt, die medizinische Versorgung teurer werden lässt, Energie- und Heizkosten steigen usw. usw. Das doppelte Ziel kann nur sein: Die Masse der Bevölkerung muss länger arbeiten um dadurch weniger Pensionsgelder zu verbrauchen und früher ins Gras zu beißen. Und zweitens soll sie nur ja nicht so schlau werden, dies alles mitzukriegen und zu durchschauen. Die vorsichtige Trendwende setzt schon ein: Weniger Arbeitsplätze erzeugen mehr Arbeitslosigkeit und erhöhen den Stress in der Bevölkerung, was die Lebenserwartung schon zurückgehen lässt. Das Zurückfahren der Bildung verdummt die Masse, schon heute haben wir in unserem Land 850.000 Analphabeten – die Dunkelziffer liegt wie überall weit höher und enthält noch gar nicht einmal jene, die zwar buchstabieren, aber den Sinn der Wörter oder der Sätze überhaupt nicht mehr verstehen können. Und da will man den paar verbliebenen gesunden Lehrerinnen nun auch noch Kopftücher überstülpen. Wenn’s soweit kommt, kann ich nur sagen: “Ade, du mein lieb Heimatland!“ © Helmut Schida, Wien - E-Mail: helmut.schida@chello.at
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