Diese Katze ist mir nachts ins Bett gesprungen
 


Meine Frau mit Kater Petzi

 

Auf dem Bild links sehen Sie meine zweite Frau mit der Katze; eigentlich ist es mein Kater Petzi.

Ich bin zeitlebens ein richtiger Haustier-Ablehner gewesen. Meist argumentierte ich mit der Ausrede, dass man Tiere keinen Gefallen täte, wenn man sie in einer Großstadtwohnung hält. Das hatte was für sich.

Eines nachts änderte ich meine Einstellung jedoch schlagartig. Meine Frau war mit den Kindern für zwei Tage aufs Land gefahren, da sprang mich mitten in der Nacht etwas an. Erschrocken machte ich Licht. Da saß doch tatsächlich dieses Vieh in meinem Bett. Schlaftrunken schnappte ich die Katze und setzte sie unsanft vor die Tür. Ich war noch keine zwei Minuten eingeschlafen, da wurde ich erneut unsanft angesprungen.

Jetzt war ich hellwach. Ein verhungertes und zitterndes Bündel saß auf meiner Bettdecke und schaute mich an. Es öffnete das kleine Maul, mühte sich ab, brachte aber keinen Ton hervor. Ich trug den rötlich und weiß gefleckten Kerl zum Eiskasten, tat Milch in eine kleine Schüssel und stellte sie auf den Boden. Blitzschnell war die Schale leer. Ebenso die zweite.

Während der Kater trank, überlegte ich angestrengt, wo der kleine Kerl wohl in die Wohnung gekommen sein konnte. Mir fiel nichts ein. Beide Türen waren verschlossen, ebenso die Fenster. Doch Petzi belehrte mich eines besseren. Er marschierte vor mir her, ich ein paar Schritte hinter ihm. Und so zeigte er mir im oberen Geschoß unserer Wohnung ein gekipptes Fenster, durch das er sich auch sogleich wieder anschickte, mich zu verlassen. Ich ließ ihn ziehen. Doch am Morgen stand er wieder vor meiner Tür und am Abend wieder und in der Nacht besuchte er mich abermals und inzwischen kann ich mir ein Leben ohne Petzi kaum mehr vorstellen.

Er hat ordentlich an Gewicht zugelegt, ist äußerst gutmütig und zutraulich, kerngesund und hat auch viel von einem Hund. So anhänglich, folgsam und treu ist er.

Haben Sie es gewusst? In manchen Ländern werden auch Katzen gegessen!

 


 Kater Tigi

  Ich habe mir erst kürzlich zu dem mir zugelaufenen Kater "Petzi" (oben mit meiner Frau) einen zweiten, winzigen und fast verhungerten Kater zugelegt. Wir haben ihn "Tigi" getauft. Er kam mit knapp 8 Wochen zu uns, und jetzt geht mit den beiden Jungs die Post so richtig ab. Der nun schon 3 Jahre alte Petzi geht regelmäßig außer Haus, kommt aber mehrmals täglich und auch des Nachts nach Hause.

Bei Tigi (links) machen wir es anders: Er wird ein reiner Stubenkater, der sich in seiner Rolle schon richtig wohl fühlt. Und wenn Petzi zu den Mahlzeiten oder bei Schlechtwetter freiwillig herein kommt, dann haben die beiden - und wir natürlich erst recht -  viel Spaß!
   
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