Warum Fleischessen krank macht
 


Beim Arzt

 

Die grundsätzliche Frage lautet: Besteht ein Zusammenhang zwischen Fleischessen und gewissen Krankheiten?
Erst in letzter Zeit bezieht die Wissenschaft dazu eine etwas klarere Stellung, bringen medizinische Untersuchungen weltweit Beweise, belegen Studien den klaren Sachverhalt: "Zivilisationskrankheiten" wie Herz- und Kreislauferkrankungen, Bluthochdruck, Übergewicht, Gicht, Rheuma, Diabetes und Krebs hängen direkt mit dem Fleischkonsum zusammen. Die genannten Krankheiten kommen bei Vegetariern erwiesenermaßen wesentlich seltener vor als bei Fleischessern! So könnten bis zu 97% der Herzkrankheiten durch fleischlose Kost vermieden werden. (Journal of the American Medical Association, 176/1961).

Die Ursache des Übels liegt in der Tatsache begründet, dass der menschliche Körper tierisches Eiweiß nicht gänzlich abbauen kann. Dies gelingt nur bis zu etwa 70%. Die nicht abbaubaren Fleischeiweiße, sowie die Cholesterin-Fette lagern sich mit der Zeit an den Innenwänden der Gefäße ab und werden mehr und mehr zum Problem. Bei Eiweiß in Milch und Pflanzen sieht dies ganz anders aus. Sehen wir uns die Entwicklung unserer Grundnahrungsmittel im letzten Jahrhundert an:

1900: hauptsächlich Getreide, Gemüse, Kartoffel, Hülsenfrüchte, Obst, Milch.
2000: hauptsächlich Fleisch, Wurst, Geflügel, Fisch, Eier, sterilisierte Milchprodukte.

Anstieg des Konsums bei Amerikanern und Westeuropäern in den letzten hundert Jahren:

33 % mehr Milchprodukte
50 % mehr Rindfleisch
72 % mehr Fisch
190 % mehr Eier
280 % mehr Geflügel

2 von 3 Menschen dieser Weltregion sterben bereits an Herz- und Kreislauferkrankungen
80 % mehr Tumorbildungen (1975-85 in Deutschland)
114 % mehr Krankenhauseinweisungen (1975-85 in Deutschland)
230 % mehr Krankheiten in Schwangerschaft, Geburt, Wochenbett (1975-85 in Deutschland)

 


Infusionen

 

Die nächste Frage, die wir uns stellen, lautet: Warum sind Fleischesser deutlich anfälliger für die oben genannten Krankheiten? Die Antwort ist ganz klar: Der menschliche Darm ist für die Verdauung von Fleisch ungeeignet. Fleischfresser haben einen kurzen Darm (2x bis 4x die Körperlange), Pflanzenfresser (ohne die Wiederkäuer) haben einen viel längeren Darm (6x bis 8x die Körperlänge und mehr). Damit können Fleischfresser das rasch faulende Fleisch schneller wieder ausscheiden; es kommt zu keinen Vergiftungen. Die Darmlänge des Menschen beträgt knapp das 6fache der Körperlänge. Durch die im faulenden Fleisch enthaltenen Gifte (Toxine, Abfallprodukte der Fäulnisbakterien) werden

Krankheiten wie Gicht, Arthritis, Rheuma, Diabetes und Krebs verursacht. Bei der weltweit bisher größten Vegetarierstudie mit 11.000 Personen über einen Zeitraum von 12 Jahren wurde die Behauptung widerlegt, Vegetarier seien nur deshalb gesünder und lebten länger, weil sie allgemein eine besonders bewusste Lebensweise hätten. Durch den Vergleich mit einer Kontrollgruppe, die außer ihrem Fleischkonsum eine weitgehend gleiche Lebensweise und einen gleichen sozialen Status wie die untersuchten Vegetarier hatte, wurde ermittelt, dass praktisch alle Gesundheitsparameter bei den Vegetariern deutlich bessere Werte aufwiesen. Die Sterbefälle bei schweren Krankheiten war bei den Vegetariern um 20% niedriger, die Todesrate durch Krebs sogar um 40%. 

 

Daten und Texte stammen zum überwiegenden Teil aus dem Buch "Vegetarisch leben" aus dem Govinda-Verlag.

 

Vitamine und Nahrungsergänzung

 
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