Der Donaupark

 

Nicht weit von meinem Wohnhaus entfernt - mit dem Auto brauche ich höchstens zehn Minuten - liegt Wiens schönster Park: der Donaupark.

Ich kann mich noch recht gut daran erinnern, wie in jahrelanger Arbeit aus der ehemaligen Gstettn das Gelände der WIG 64 (Gartenschau) wurde.

Nach der Wiener Internationalen Gartenausstellung von 1974 wurde das weitläufige Gelände zu einem prächtigen Park umfunktioniert.

Zwischen Donau und Alter Donau gelegen, wurde der Park nur zögernd von den Wienern angenommen. Viel Infrastruktur, die Errichtung des Donauturms und anderer Einrichtungen machten den Park langsam attraktiv.

Heute dient der Park vor allem der Erholung, der Ruhe und als Zufluchtsraum für Mensch und Tier. Die Wohnungen in den Wohnblocks und Wolkenkratzern in Parknähe sind für Normalverbraucher kaum mehr erschwinglich.

Wir kommen regelmäßig hierher. Meine Frau joggt, die Kinder spielen und ich schieße meine Bilder und genieße die Ruhe und den Frieden an einem Sonntagmorgen.

Darüber hinaus kann man hier noch seltene Tier- und Pflanzengattungen bewundern.

Aber auch an die Kunst und unsere Kleinsten haben die Stadtväter bei der Errichtung dieser einzigartigen Parkanlage gedacht. 

Unweit vom Park haben die Wiener noch ein besonders schönes Erholungsgebiet an der Alten Donau. Hier kann man gut essen, Boote mieten und sogar bei Schönwetter ein paar Runden schwimmen. Und am Abend öffnet eine Reihe hervorragender Lokale, in denen man herrlich Fisch essen kann.

Uno-City, Austria-Center und viele internationale Einrichtungen haben sich direkt am Rand des Parks angesiedelt. Warum wohl? Weil Wien ein wunderbarer Platz, eine traumhafte Stadt und meine Heimat ist. Wien ist eben anders! Kommt und seht selbst!

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